VergütungsberichtBezüge des Aufsichtsrats im Jahr 2008 |
Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2008 eine zeitanteilige fixe Vergütung, abhängig von der Dauer ihrer Zugehörigkeit im Berichtsjahr. Das Fixum für die Mitgliedschaft betrug 96 T€ jährlich für den Vorsitzenden, für einen stellvertretenden Vorsitzen den 72 T€ und 48 T€ jährlich für jedes andere Mitglied. Zusätzlich wird die Mitgliedschaft in den Aufsichtsratsausschüssen (Strategie-, Technologie-, Personal-, Nominierungs-, Clearingund Settlement- sowie Finanz- und Prüfungsausschuss) vergütet: Sie beträgt ebenfalls unverändert 30 T€ jährlich für den Vorsitzenden jedes Ausschusses (bzw. 40 T€ jährlich für den Vorsitzenden des Finanz- und Prüfungsausschusses) und 20T€ jährlich für jedes andere Ausschussmitglied. Daneben erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats eine variable Jahresvergütung, für deren Ausschüttung zwei unterschiedliche, vom Unternehmenserfolg abhängige Ziele definiert sind. Ziel 1: Die Konzern-Eigenkapitalrendite nach Steuern der Gruppe Deutsche Börse muss im Vergütungsjahr den Durchschnitt der von der Deutschen Bundesbank monatlich ermittelten durchschnittlichen Umlaufrenditen inländischer Inhaberschuldverschreibungen und Anleihen der öffentlichen Hand mit einer Restlaufzeit von über neun bis einschließlich zehn Jahren um mindestens fünf Prozentpunkte übersteigen. Ziel 2: Das Konzernergebnis je Aktie muss in den beiden zuletzt abgeschlossenen Geschäftsjahren 8 Prozent oder mehr über dem Konzernergebnis je Aktie des jeweils entsprechenden Vorjahres liegen. Für jedes erreichte Ziel erhalten die Aufsichtsratsmitglieder eine variable Jahresvergütung in Höhe von jeweils 16 T€. Dieses Konzept gilt seit dem 1. Januar 2005; es hat die seit dem Jahr 2003 gängige Praxis der variablen Vergütung abgelöst, nach der jedes Mitglied unentgeltlich am 1. Februar eines jeden Jahres fiktive Optionen aus dem virtuellen Aktienoptionsprogramm mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren und einem Zielwert von jeweils 40 T€ erhalten hatte. Die bis zum Geschäftsjahr 2004 gewährten fiktiven Optionen aus dem virtuellen Aktienoptionsprogramm konnten erstmals 2006 ausgeübt werden. |
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