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Frankfurt am Main

Im Raum Frankfurt hat die Gruppe Deutsche Börse zwei Standorte: Am Industriehof im Stadtteil Hausen und in der Stadt Eschborn, kurz hinter der Frankfurter Stadtgrenze.

Eschborn

Im Sommer 2010 soll der neue, hochmoderne Standort in Eschborn fertig gestellt sein. Bis dahin dient ein zwölfstöckiges Gebäude im Gewerbegebiet Eschborn-Süd als Übergangsgebäude für 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es liegt an der Frankfurter Straße 60-62, etwa 800 Meter entfernt von der S-Bahn-Station Eschborn-Süd. Regelmäßige Shuttle-Busse pendeln zwischen S-Bahnhof und dem Standort der Deutschen Börse sowie zwischen Eschborn und der Neuen Börse in Frankfurt-Hausen.

Das Gebäude bietet eine Fläche von knapp 20.000 m² auf zwölf Stockwerken mit gutem Blick auf den Taunus und die Frankfurter Skyline. Das Gebäude ist Baujahr 1990, wurde aber nach den Anforderungen der Deutschen Börse aufwendig renoviert und modernisiert und enthält ein Mitarbeiter-Restaurant und ein Bistro. Die Mitarbeiter sind in Team-Räume untergebracht, um die Kommunikation innerhalb der einzelnen Abteilungen zu fördern.

Es gibt 200 Parkplätze in der Tiefgarage, sowie Besucherparkplätze im Außenbereich. Der Standort ist von der A66 über die Anschlussstelle Eschborn zu erreichen; das Gebäude liegt nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt.

Die Neue Börse

In Frankfurt-Hausen steht die „Neue Börse“, die die Deutsche Börse im Jahr 2000 nach Fertigstellung des Gebäudes bezog. Auf 48.000 m² Fläche ist ein hochmoderner Bürokomplex entstanden. Kurze Wege und optimale Ausstattung erleichtern hier die gemeinsame Arbeit für die rund 1.000 Mitarbeiter am Standort.

Acht fünfgeschossige Riegel bilden eine fächerartige Figur auf dem Grundstück. Ein in Ost-West-Richtung verlaufender, transparenter Glasgang verbindet die einzelnen Gebäudeteile. Der Gang erstreckt sich über alle Geschosse und fungiert als Rückgrat des Gebäudes. Die gläserne, transparente Halle bildet das Herz des Gebäudes, sie ist Ort der Kommunikation und Bühne für Veranstaltungen. Flankiert wird die Halle von Schulungs- und Konferenzräumen.

Die Architekten setzten das Motto 'Transparenz' konsequent um. In der Neuen Börse wird in Teamräumen gearbeitet. Zu kleineren Meetings bis fünf Personen, vertraulichen Gesprächen oder konzentriertem Arbeiten kann sich jeder in ruhige Denkzellen zurückziehen. Für größere Gesprächsrunden empfehlen sich die Besprechungsräume, die jeweils zentral an den Kreuzungspunkten der Büroriegel angeordnet sind. Die Büroflächen sind zeitgemäße, hoch flexible Einheiten. Annähernd raumhohe Fenster lassen das Tageslicht tief in das Innere fallen.

Zeitgleich mit dem Bau der Neuen Börse wurde mit dem Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Fotokunst begonnen: der Art Collection Deutsche Börse. Großformatige Arbeiten deutscher und internationaler Künstler wurden in Kooperation mit dem Museum für Moderne Kunst speziell für das Gebäude zusammengestellt. Sie inspirieren und verleihen der Neuen Börse ein individuelles Gesicht.

Die Stadt Frankfurt

Auf Grund seiner zentralen Lage fast in der Mitte Deutschlands genießt Frankfurt am Main seit Jahrhunderten überregionale Bedeutung. Wo einst die Franken eine Furt über den Main schlugen, kreuzen sich seither wichtige Verkehrswege und haben die Wirtschaftskraft der südhessischen Siedlung kontinuierlich wachsen lassen. Was früher die Brücken waren, sind heute die Start- und Landebahnen des citynahen Rhein-Main-Flughafens – er ist mit mehr als 50 Millionen Passagieren pro Jahr der zweitgrößte in Europa – oder die vierspurigen Strecken des benachbarten Autobahnkreuzes. Ebenfalls weltweit agiert die Frankfurter Messe, übrigens die älteste der Welt. Ob Buchmesse, Musikmesse oder Automobilschau: bis zu 2,7 Millionen Messegäste zählt die Mainstadt in Spitzenjahren.

Inzwischen lenken fast 300 Banken, etwa die Hälfte davon ausländische Institute, die Deutsche Bundesbank sowie seit 1998 auch die Europäische Zentralbank (EZB), von hier aus den Geldfluss. Mit rund 600.000 Arbeitsplätzen hat Frankfurt fast so viele Beschäftigte wie Einwohner (über 670.000).

Internationalität und Vielsprachigkeit gehören zum Alltag, immerhin ist jeder dritte Frankfurter Ausländer. Die Gruppe Deutsche Börse agiert weltweit, aber die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter lebt dort, wo sie arbeitet: im Großraum Frankfurt am Main.

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