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MTU Aero Engines geht an die Frankfurter Wertpapierbörse
Ferscha: Achter Börsengang an der FWB in diesem Jahr
06. Juni 2005

Deutsche Börse: Die MTU Aero Engines Holding AG hat am Montag ihren Börsengang im Prime Standard an der FWB Frankfurter Wertpapierbörse erfolgreich durchgeführt. Das hat die Deutsche Börse AG als Trägerin der FWB mitgeteilt. Acht Banken bildeten das Konsortium für den Börsengang. Joint Bookrunners waren UBS Investmentbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs. Die Erstnotiz der MTU-Aktie betrug 21,89 Euro. Der erste Preis der MTU-Aktie wurde auf der paneuropäischen Handelsplattform Xetra festgestellt.

"Mit MTU Aero Engines begrüßen wir den achten Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse in diesem Jahr", sagte Rudolf Ferscha, Vorsitzender der Geschäftsführung der FWB und als Mitglied des Vorstands der Deutsche Börse AG verantwortlich für Trading and Clearing Services. "Mit einem Emissionsvolumen von 2,3 Milliarden Euro seit Jahresanfang ist Frankfurt der zweitaktivste Markt für Neuemissionen in Europa", so Ferscha weiter.

Mit MTU Aero Engines sind im Prime Standard der FWB jetzt 77 Unternehmen aus der Branche Industrial notiert; darunter mit MTU Aero Engines, Deutz, EADS und Sauer-Danfoss vier Unternehmen aus der Industriegruppe Heavy Machinery.

Nach eigenen Angaben ist MTU Aero Engines gemessen am Umsatz einer der weltweit größten Hersteller von Triebwerksmodulen und -komponenten und führender unabhängiger Anbieter von Instandhaltungsdienstleistungen für zivile Flugzeugtriebwerke. Darüber hinaus fertigt das Unternehmen Module und Komponenten für bedeutende militärische Triebwerksprogramme in Europa. Im Geschäftsjahr 2004 erwirtschaftete MTU Aero Engines einen Gesamtumsatz von rund 1,9 Milliarden Euro.

Für die Zulassung von Aktien an der FWB haben Emittenten die Wahl zwischen klar differenzierten Segmenten: Im Prime Standard und General Standard ermöglicht die Deutsche Börse ein Listing gemäß der europäischen Transparenzanforderungen. Kleinere Unternehmen finden im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierböse eine kostengünstige Alternative, um ihre Aktien in den Handel einzubeziehen.

 

 

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