19. Februar 2008 Deutsche Börse AG: Auf Basis der vorläufigen Zahlen sind die Umsatzerlöse im Jahr 2007 um 18 Prozent auf 2.185,2 Mio. € gestiegen (2006: 1.854,2 Mio. €). Zudem flossen dem Unternehmen Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft von 230,8 Mio. € zu (2006: 150,7 Mio. €). Die Gesamtkosten von 1.323,5 Mio. € lagen im Rahmen der Prognose der Gesellschaft und beinhalten Sondereffekte. Diese betreffen zum Beispiel Rückstellungen für das Restrukturierungs- und Effizienzprogramm, das Kostensenkungen von 100 Mio. € jährlich realisieren soll. Weitere Sondereffekte sind Rückstellungen für aktienbasierte Vergütungsprogramme, die aus dem Anstieg des Aktienkurses der Gesellschaft um 95 Prozent im Laufe des Jahres 2007 resultieren. Das EBITA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Wertminderungsaufwand für Geschäfts- oder Firmenwert) stieg um 31 Prozent auf 1.345,9 Mio. € (2006: 1.029,1 Mio. €) und beinhaltet einen steuerfreien Buchgewinn von rund 120 Mio. € aus dem Verkauf von Gebäuden in Luxemburg im 4. Quartal. Der Jahresüberschuss für 2007 beläuft sich auf 911,7 Mio. € gegenüber 668,7 Mio. € im Vorjahr. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg auf Basis des gewichteten Durchschnitts von 194,1 Mio. ausstehenden Aktien um 40 Prozent auf 4,70 € (2006: 3,36 € bei 198,9 Mio. ausstehenden Aktien). Aufgrund des erfolgreichen Starts in das neue Geschäftsjahr in Verbindung mit der Kostenprognose für 2008 bekräftigt das Unternehmen seine Erwartung in 2008 ein neues Rekordergebnis zu erzielen. Der Vorstand der Deutsche Börse AG schlägt eine Erhöhung der Dividende von 1,70 € auf 2,10 € je Aktie vor. Dies entspräche bei einer Bereinigung um den Ertrag aus dem erwähnten Gebäudeverkauf einer Ausschüttungsquote von 51 Prozent. In Fortführung der bisherigen Ausschüttungspraxis strebt die Deutsche Börse für 2008 eine Vollausschüttung des Gewinns in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an, vorbehaltlich der Einhaltung von Ratinganforderungen und etwaigen Finanzierungsbedarfs für Investitionsprojekte. Darüber hinaus plant die Deutsche Börse bis zur Hauptversammlung im Mai 2008 aus dem Eigenbestand der Gesellschaft 5 Mio. Aktien einzuziehen. Mit diesem Schritt reduziert sich die Anzahl der Aktien der Gesellschaft von 200 Mio. auf 195 Mio. Aktien. Außerdem hat der Vorstand der Deutsche Börse AG verschiedene Formate evaluiert, um die Finanzierungsflexibilität der Gruppe weiter zu erhöhen. In Gesprächen mit den Ratingagenturen hat das Unternehmen verschiedene Optionen identifiziert, die die Schuldenkapazität um mehrere hundert Millionen Euro erhöhen würden; das AA-Rating von Clearstream würde erhalten bleiben. Der Vorstand wird diese Optionen mit dem Aufsichtsrat in der nächsten Sitzung im März 2008 erörtern. Ende der Ad-hoc Meldung ISIN DE0005810055 |