Die Deutsche Börse hat sich zum Ziel gesetzt, die Effizienz der Märkte zu erhöhen. Mit maßgeschneiderten Marktstrukturen schafft sie ideale Bedingungen für Emittenten und Investoren, um den wachsenden Anforderungen in einem hochdynamischen, internationalen Kapitalmarkt optimal begegnen zu können. In Europa gibt es zwei Zugänge zum Kapitalmarkt: von der EU regulierte Märkte (EU-Regulated Markets) und Märkte, die von den Börsen selbst reguliert werden (Regulated Unofficial Markets). An der FWB® Frankfurter Wertpapierbörse führt ein Börsengang im von der EU regulierten Markt, den Regulierten Markt, in den General Standard oder seinen Teilbereich Prime Standard. Eine Notierungsaufnahme im Open Market (Freiverkehr) hingegen kann in das First Quotation Board oder in den Entry Standard führen. Unternehmen haben die Wahl zwischen: Emittenten im General Standard und Prime Standard erfüllen höchste europäische Transparenzanforderungen und sichern sich sämtliche Vorteile eines vollen Listings. Beim Entry Standard nutzt die Börse ihren Gestaltungsspielraum, um insbesondere kleineren und mittleren Unternehmen eine einfache, schnelle und kosteneffiziente Einbeziehung in den Börsenhandel zu ermöglichen. Unternehmen, die sich innerhalb des Open Market differenzieren und visibler positionieren wollen, wählen zur Notierungsaufnahme den Entry Standard; er ist ein Einstiegssegment, das eine spätere Notierung im General Standard oder Prime Standard nicht ausschließt. Einen erstklassigen Zugang zum europäischen Kapitalmarkt für Unternehmen mit gesetzlichem REIT-Status bietet seit dem 17.04.2007 das neue Listing- und Handelssegment Deutsche Börse REITs. Indizes fokussieren die Aufmerksamkeit der Investoren und unterstützen die Attraktivität der Emittenten. Die Indexwelt der Deutschen Börse ist daher gezielt auf die Bedürfnisse der Anleger zugeschnitten. DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind die Auswahlindizes der Deutschen Börse und basieren ausschließlich auf Unternehmen des Prime Standard. Nur wenn Unternehmen die zusätzlichen Transparenzanforderungen des Prime Standard erfüllen und fortlaufend gehandelt werden, können sie in diese Indizes aufgenommen werden. Für den General Standard berechnet die Deutsche Börse den General Standard Index; für den Entry Standard den Entry Standard Index. Neue Benchmark-Indizes wie der Prime All Share-Index, der Entry All Share oder der CDAX®, der alle deutschen Werte im Prime Standard und General Standard erfasst, ergänzen die Index-Palette. 18 Branchenindizes, die auf 62 Industry Groups basieren, differenzieren die Unternehmen des Prime Standard. Ein All Share-Index, der alle Werte des Entry Standard enthält, sorgt für zusätzliche Visibilität der Unternehmen am Kapitalmarkt. Im GEX® hat die Deutsche Börse erstmals das Kriterium des gründer- oder eigentümergeführten Unternehmens als indexrelevant definiert. GEX ist der Indikator für die Wertentwicklung mittelständischer Unternehmen an der Börse. |