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Modernisierung des Großen Handelssaals der Börse Frankfurt
Parkett, Besuchergalerie und Wandverkleidung erstrahlen in neuem Glanz

Die Weltkarte aus Leuchtröhren verläuft rund um den Handelssaal

Handelssaal und Besuchergalerie der Börse Frankfurt wurden 2007 in zwei Phasen modernisiert. Der alte Handelssaal ist seitdem kaum wieder zu erkennen. Seit Beendigung der zweiten Umbauphase im Januar 2008 bietet er den Skontroführern, ansässigen Fernsehstationen und Besuchern ein Hightech-Erlebnis.

Nach Abschluss der ersten Umbauphase wurde am 26. Februar 2007 der Handel im Großen Handelssaal wieder aufgenommen. Mit einem symbolischen Läuten der Glocke eröffneten Petra Roth, Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Alois Rhiel, der hessische Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, sowie der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Reto Francioni, den Saal.

Großer Handelssaal mehrfach ausgezeichnet

Der umgestaltete Große Handelssaal der Deutschen Börse erhielt bislang vier Design-Preise:

iF design communication award 2008
red dot award 2008
contractworld award 2009
best architects 2009

Den Umbau des Handelssaals hat das Architekturbüro Atelier Brückner in Stuttgart geplant.

Seit der Modernisierung arbeiten die Skontroführer in fünf runden und zwei halbrunden Maklerschranken. Hier stellen sie auf Basis des Orderbuchs die Preise fest und nehmen von 9 bis 20 Uhr die ihnen erteilten Aufträge entgegen. Die modernen Maklerschranken bieten den Mitarbeitern optimale ergonomische Arbeitsbedingungen.

Auch für Börsengänge schafft das modernisierte Parkett eine neue Plattform. An zentraler Stelle unter der DAX-Anzeigetafel ist eine Maklerschranke für Börsengänge eingerichtet – für die neuen Emittenten ein attraktiver Platz im Blickpunkt der Medien.

Das namensgebende Parkett wurde komplett ersetzt. Es besteht jetzt aus kerngeräucherter Eiche – ein äußerst robustes und hartes Holz, das sich für starke Beanspruchung bestens eignet. Ebenfalls erneuert wurde die Lichtdecke: Warmes und kaltes Licht wechseln und simulieren im Saal eine Lichtsituation wie unter Tageslicht im Freien.

Einige vertraute Elemente des alten Börsensaals blieben jedoch erhalten, so z.B. die magnetisch gesteuerte DAX-Tafel und das Kursanzeigesystem. Ihr Aussehen und ihr leises Klackern tragen dazu bei, dass sich die Skontroführer und Besucher auf dem Parkett auch im neuen Ambiente heimisch fühlen.

Umbauphase II: die Welt zu Hause auf dem Parkett


Der Handelssaal der Börse Frankfurt nach der ersten Umbauphase

In Phase II wurde die Wandverkleidung erneuert, für die Fernsehsender wurden die Übertragungsmöglichkeiten verbessert und die Besuchergalerie erhielt ein neues Design.

Die braune Holzvertäfelung der Saalwände wurde überarbeitet und mit einer stilisierten Weltkarte aus Leuchtröhren versehen. Diese Weltkarte verläuft rund um den Saal und zeigt die wichtigsten Handelsplätze weltweit. LED-Laufbänder in der Karte zeigen den jeweiligen Leitindex und aktuelle Meldungen dieser ausgewählten Finanzplätze.

Auch die Medien zeigen, dass die Kapitalmärkte der Welt vernetzt sind. Feste Sendestationen auf der Galerie des Frankfurter Handelssaals haben CNBC, Deutsche Welle, Bloomberg, die ARD Börsenredaktion Fernsehen, das ARD Börsenstudio Hörfunk (beide vom Hessischen Rundfunk), n-tv, Deutsches Anlegerfernsehen (DAF) und das ZDF. Im Zuge der Modernisierung wurden die Türausschnitte der Sender vergrößert, damit die TV-Sender großformatige Aufnahmen des Parketts auch aus der Vogelperspektive und der „Totalen“ machen können.

Heller, moderner und besser ausgestattet: Die Besuchergalerie


Der Handelssaal der Börse Frankfurt vor dem Umbau

Die Besuchergalerie wurde komplett erneuert. Neue Infotafeln und Multimediapulte erklären, was eine Börse macht, was im Handelssaal geschieht und welche Produkte gehandelt werden.

An zwei Internet-Stationen haben Besucher Zugang zur Homepage der Börse Frankfurt www.boerse-frankfurt.com – Das Anlegerportal der Deutschen Börse. Eine Hightech-Grafik auf dem Boden der Besuchergalerie gibt die Bewegung der einzelnen Aktienkurse aus den vier wichtigsten Indizes wieder.

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