Settlement & Custody Was versteht man unter Settlement & Custody? |
Nach Abschluss eines Geschäfts müssen Käufer und Verkäufer zur Erfüllung der Transaktion den Austausch von Wertpapieren gegen Zahlung eines Geldbetrages vornehmen. Dieser endgültige Austausch wird als „Abwicklung“ bezeichnet. Nach dem Clearing-Prozess, in dem die jeweiligen Positionen der beteiligten Kontrahenten sowie deren Verpflichtungen im Hinblick auf die Lieferung von Wertpapieren bzw. Zahlung des Kaufpreises festgestellt werden, erfolgt im Rahmen der Abwicklung der Abgleich der Instruktionen von Käufer und Verkäufer, der Eigentumsübergang sowie die Zahlung. „Custody“ wird als Sammelbegriff für die Verwaltung, Verwahrung und Administration hinterlegter Wertpapiere verwendet. Hierzu gehören z.B. folgende Einzeldienstleistungen:  | Inkasso und Verbuchung von Erträgnissen bei Kupon- bzw. Dividendenzahlungen, |  | Anzeige von Ereignissen, bei denen der Eigentümer der Wertpapiere tätig werden muss (zur Effizienzmaximierung der Anlagen, aber auch zur Sicherstellung seiner Position gegenüber dem jeweiligen Unternehmen bzw. aufgrund rechtlicher bzw. aufsichtsrechtlicher Anforderungen), |  | Tilgungen bei Fälligkeit bzw. vorzeitiger Fälligkeit von Anleihen, |  | Global Securities Financing – Liquiditätsverbesserung und Reduzierung der Transaktionskosten und -risiken bei grenzüberschreitenden Transaktionen. |
|
|