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Arbeitskreise und Beiräte

Arbeitskreise und BeiräteStand 1. März 2016

Listing

Issuer Markets Advisory Committee (IMAC)

Das IMAC berät die Deutsche Börse AG bei der Weiterentwicklung von Kapitalmarktfragen im Primärmarktumfeld. Das Gremium besteht aus Emittentenvertretern, institutionellen Investoren, Investmentbanken, Beratern und Verbänden. Im Jahr 2015 wurde die Einführung des Deutsche Börse Venture Network aktiv begleitet und unterstützt. Weiterhin standen u.a. die Quartalsberichtserstattung sowie die IPO/IBO-Aktivitäten an der Börse Frankfurt im Vordergrund der Diskussionen.

Trading

Trading Kassamarkt

Amsterdam Equity Market Advisory Committee (AEMAC)

Der Arbeitskreis wurde im Jahr 2009 gegründet, um niederländischen Handelsteilnehmern ein Forum für Feedback, Anregungen und Diskussionen zu bieten. Er richtet sich insbesondere an Nutzer des algorithmischen Handels und beschäftigt sich u.a. mit neuen und bestehenden Xetra®-Funktionalitäten sowie aktuellen Marktentwicklungen.

Arbeitskreis Aktienindizes

Dieser Arbeitskreis liefert Empfehlungen für die Zusammensetzung der Auswahlindizes der Deutsche Börse AG auf Basis fester Indexregeln. Darüber hinaus berät er das Unternehmen in Fragen der Indexgestaltung und Weiterentwicklung der Regeln.

Designated Sponsor Workshop

Der Designated Sponsor Workshop setzt sich aus Xetra-Handelsteilnehmern zusammen, die als Designated Sponsors in Aktien zugelassen sind und im Auftrag eines Unternehmens dem Markt Liquidität zuführen. Der Workshop befasst sich hauptsächlich mit den Mindestanforderungen, den rechtlichen Rahmenbedingungen wie zuletzt der Short-Selling Regulation und MiFID II sowie mit Fragen auf operativer Ebene.

London Equity Market Advisory Committee (LEMAC)

Dem 2004 initiierten LEMAC gehören die führenden Handelshäuser im Finanzzentrum London an. Das Komitee trifft sich zweimal pro Jahr, um im Wesentlichen neue Entwicklungsmöglichkeiten und Funktionalitäten von Xetra sowie regulatorische Entwicklungen zu diskutieren.

Secondary Markets Advisory Committee (SMAC): Retail

Das SMAC Retail Committee befasst sich mit den Funktionalitäten des intermediärsbasierten Handelssystems der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB®) und dem vom Privatkundengeschäft der Banken initiierten Handelsaufkommen im elektronischen Handelssystem Xetra. Marktmodelle und geplante Maßnahmen für einzelne Produkte werden gemeinsam entwickelt, vorgestellt und diskutiert.

Secondary Markets Advisory Committee (SMAC): Wholesale

Das Komitee SMAC Wholesale setzt sich schwerpunktmäßig mit dem Handel auf der Xetra-Plattform, dessen Rahmenbedingungen und geplanten Entwicklungen auseinander.

Trading Terminmarkt

Arbeitskreis Aktienprodukte (Eurex)

Der Arbeitskreis setzt sich aus den wichtigsten Marktteilnehmern im Bereich Eurex-Aktienderivate zusammen. Er gibt Empfehlungen zu operativen und strategischen Themen an die Geschäftsführung. Diskussionspunkte im Jahr 2015 waren u.a. mögliche Auswirkungen von regulatorischen Änderungen auf Einzelaktienderivate sowie die weitere Ausweitung des Produktportfolios von Aktienoptionen mit wöchentlichem Verfall zur Abdeckung aller Komponenten des EURO STOXX 50®-Index.

Arbeitskreis Endinvestoren (Eurex)

Im Jahr 2015 wurden in diesem Arbeitskreis Eurex-Produkt- und Serviceinitiativen in den Bereichen Marktdaten und Risikomanagement diskutiert. Im Bereich Aktien-/Aktienindexderivate wurde die Weiterentwicklung der Produktpalette besprochen, z.B. die Einführung des Mini-DAX Futures, Derivate auf MSCI-Faktorindizes sowie EURO STOXX 50® Quanto Futures und Single Stock No-Dividend Futures. Im Segment VSTOXX®-Derivate wurde die Umstellung der VSTOXX-Option vor dem Hintergrund der Genehmigung zum Handel in den USA durch die US-Aufsichtsbehörde CFTC erörtert. In der Assetklasse „Foreign Exchange“ (FX) wurde über die Weiterentwicklung der börsengehandelten FX-Futures und -Optionen sowie des Angebots zum Handel in FX-OTC-Instrumenten in Verbindung mit der Übernahme von 360 Treasury Systems AG dargelegt. Der Fokus der Diskussion im Bereich Fixed Income lag in der Neueinführung von Futures auf spanische Staatsanleihen. Des Weiteren wurde über die Einführung der Handelsfunktionalität „Trade at Index Close“ und den Eurex-IOC-Liquiditätsindikator für Optionen aus dem Bereich Marktdaten beraten. Diese neue Risikoberechnungsmethode wurde vor dem Hintergrund der Umstellung der Marginberechnung auf Eurex Clearing Prisma® vorgestellt.

Arbeitskreis Indexprodukte (Eurex)

Der Arbeitskreis setzt sich aus den wichtigsten Marktteilnehmern im Bereich Eurex-Indexderivate zusammen. Er gibt Empfehlungen zu operativen und strategischen Themen an die Geschäftsführung. Im Jahr 2015 wurden u.a. die Auswirkungen regulatorischer Veränderungen in Bezug auf Indexderivate diskutiert. Des Weiteren standen die Ausweitung des Produktportfolios bzgl. Futures auf den DAX-Index mit geringerem Kontraktwert („Mini-DAX-Futures“), Derivate auf neue STOXX- und MSCI-Indizes sowie USD-denominierte Futures auf den EURO STOXX 50-Index („Quanto-Futures“) auf der Agenda.

Arbeitskreis Zinsprodukte (Eurex)

Der Arbeitskreis konstituiert sich aus Eurex-Marktteilnehmern und berät die Terminbörse bei der Einführung neuer Zinsprodukte und Handelsfunktionalitäten sowie bei notwendigen Veränderungen in bestehenden Produkten. Im Jahr 2015 wurde im Arbeitskreis neben möglichen Produktpflegemaßnahmen in bestehende Futures- und Optionsprodukte auf europäische Staatsanleihen die Erweiterung des europäischen Futures-Segments auf spanische Staatsanleihen diskutiert. Außerdem wurden die Auswirkungen regulatorischer Änderungen durch MiFIR/MiFID II auf Pre- und Posttrading präsentiert und die weitere Futurization der OTC-Märkte im Euroraum erörtert.

Clearing

Arbeitskreis Derivatives Clearing (Eurex Clearing)

Der Arbeitskreis Derivatives Clearing wurde eingerichtet, um Eurex Clearing-Mitgliedern detaillierte Informationen zu möglichen Änderungen im Leistungsangebot von Eurex Clearing zu bieten. Darüber hinaus unterstützen und beraten die Clearingmitglieder Eurex Clearing in allen funktionalen und operativen Aspekten, die sich bei der Durchführung und Abwicklung von Geschäften in Eurex Clearing-Produkten ergeben. Des Weiteren stehen die Ausschüsse dem Vorstand der Eurex Clearing mit Empfehlungen zur Seite.

Im Jahr 2015 war das Hauptthema im Arbeitskreis die obligatorische Migration auf die neue C7®-Clearinginfrastruktur. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die einzelnen Migrationsschritte, die Simulationstests sowie die neuen und die verbesserten Funktionen. Ein weiteres Diskussionsthema waren die Neuzugänge bei den gelisteten Derivaten im Clearingportfolio, einschließlich Handel und Clearing des GMEX-Constant-Maturity-Futures und „Trade at Index Close“ (TAIC). An dritter Stelle der Hauptthemen im Arbeitskreis stand das neue ISA-Direct-Clearing-Modell, das die Beziehungen zwischen Buy-Side-Kunden, Clearingmitgliedern und zentralem Kontrahent neu definiert.

EMIR Risk Committee (Eurex Clearing)

Aufgabe des Risikoausschusses ist es, den Aufsichtsrat und den Vorstand bei allen Vereinbarungen, die Auswirkungen auf das Risikomanagement des CCP haben, wie signifikante Änderungen im Risikomodell, im Ausfallverfahren, der Kriterien zur Aufnahme von Clearingmitgliedern, das Clearing neuer Produktgruppen oder das Outsourcing von Funktionen, zu beraten. Im Jahre 2013 wurde das Risk Committee entsprechend Artikel 28, EMIR (European Market Infrastructure Regulation) neu zusammengesetzt. Es besteht aus Mitgliedern des Aufsichtsrats der Eurex Clearing AG sowie Vertretern der Clearingmitglieder und der Kunden.

Arbeitskreis Clearing Collateral

Der Arbeitskreis Clearing Collateral wurde eingerichtet, um Eurex Clearing-Mitgliedern detaillierte Informationen zu möglichen Änderungen im Leistungsangebot von Eurex Clearing zu bieten. Darüber hinaus unterstützen und beraten die Clearingmitglieder Eurex Clearing in allen funktionalen und operativen Aspekten, die sich bei der Durchführung und Abwicklung von Geschäften in Eurex Clearing-Produkten ergeben. Des Weiteren stehen die Ausschüsse dem Vorstand der Eurex Clearing mit Empfehlungen zur Seite.

Der Arbeitskreis wurde erstmals Ende 2014 einberufen und wählte zunächst seine Sprecher. Diskussionsthemen waren die Zukunft des zentralen Clearings und die Vorteile des Clearings verschiedenster Anlageklassen über einen einzigen zentralen Kontrahenten, der produktübergreifendes Margining (Stellen von Sicherheiten) bietet. Im Detail behandelt wurde außerdem die von Eurex Clearing angebotene Wertpapierfinanzierung sowie die Weiterentwicklung der Sicherheitenverwaltung des zentralen Kontrahenten. Weitere Themen Ende 2015 waren die Ausstattung des zentralen Kontrahenten mit liquiden Mitteln und die Ausweitung der Clearingdienstleistungen auf die Buy-Side.

Arbeitskreis Securities Clearing and Settlement

Dieser Arbeitskreis wurde eingerichtet, um Eurex Clearing-Mitglieder detailliert über mögliche Veränderungen im Angebotsportfolio von Eurex Clearing hinsichtlich Aktien, Anleihen und den Repo-Service zu informieren. Das wichtigste Thema im Arbeitskreis war 2015, aber auch schon zuvor, die Umsetzung des TARGET2-Securities-Projekts von Eurex Clearing; dies schloss eingehende Diskussionen verschiedener Unterthemen ein, etwa das Reporting, Tests und Simulationen, die Verarbeitung von Kapitalmaßnahmen sowie die teilweise Abwicklung. Der Arbeitskreis befasste sich 2015 außerdem mit dem Regelwerk zu Strafzahlungen bei verspäteter Lieferung, Veränderungen bei der Abrechnung der Eurex Clearing sowie Themen mit Bezug auf Xetra, wie den Volume Discovery Service, die Self-Match-Prevention (SMP)-Funktionalität und die Internalisierung der Abwicklung.

Arbeitskreis IRS Product

Der Arbeitskreis IRS Product wurde gebildet, um das Management Board von Eurex Clearing in allen Angelegenheiten des Clearings von Interest Rate Swaps (IRS) zu beraten. Der Arbeitskreis IRS Product besteht aus bis zu 13 Clearingmitgliedern. Die Mitglieder werden aufgrund ihres generellen Engagements im Interest Rate-Markt und ihrer jährlichen Clearingvolumina in den Arbeitskreis berufen.

Arbeitskreis Default Management Committees

Unsere Default Management Committees (DMCs) beziehen im Falle eines Defaults Clearingteilnehmer ein und können so bei der Behebung des Defaults auf Erfahrung und Know-how zurückgreifen. Ein DMC ist ständig besetzt, wird allerdings nur temporär einberufen, um das Clearinghaus bei wichtigen Angelegenheiten im Rahmen eines Default Management-Prozesses zu unterstützen. Zusätzlich nehmen DMCs an regelmäßigen Default-Übungen teil.

Audit and Risk Committee

Der Prüfungs- und Risikoausschuss beschäftigt sich – in Übereinstimmung mit der CRD IV (Kapitaladäquanzrichtlinie) und EMIR – einerseits mit Audit-Fragen, insbesondere in Verbindung mit der Vorbereitung des jährlichen Budgets, dem Buchungsverfahren, internen und externen Audits, der Compliance und Kontrollsystemen sowie der Prüfung des Jahresabschlusses. Andererseits befasst sich der Prüfungs- und Risikoausschuss mit Risikofragen. Dazu gehört die Beratung des Aufsichtsrats zum gegenwärtigen und zukünftigen Risikoappetit sowie zur Risikostrategie des Instituts. Er untersucht, ob die Anreize des Vergütungssystems Risiko-, Kapital- und Liquiditätsstruktur der Eurex Clearing ausreichend berücksichtigen. Der Ausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die vom Aufsichtsrat gewählt werden.

Compensation Review and Nomination Committee

Die wesentlichen Aufgaben des Vergütungskontroll- und Nominierungsausschusses sind – in Übereinstimmung mit CRD IV, EMIR und der neuen Vergütungsverordnung – die Beaufsichtigung eines adäquaten Vergütungssystems für Mitglieder des Vorstands der Eurex Clearing AG und die Vorbereitung der entsprechenden Beschlüsse des Aufsichtsrats unter Berücksichtigung der Implikationen für Risiken und das Risikomanagement des Instituts. Weitere Kernkompetenzen des Ausschusses umfassen die Bestimmung von Kandidaten für den Vorstand und die Vorbereitung der Vorschläge zur Wahl der Aufsichtsratsmitglieder sowie die Bewertung der Zusammensetzung und der Arbeit des Vorstands und Aufsichtsrats. Auch das Wissen, die Fähigkeiten und die Erfahrung der individuellen Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats werden regelmäßig, mindestens einmal jährlich, bewertet. Der Ausschuss besteht aus drei Mitgliedern, die vom Aufsichtsrat gewählt werden.

Nachhandel

Advisory Board – Clearstream Banking Frankfurt

Der mit allen wichtigen Kundengruppen besetzte Advisory Board berät den Vorstand der Clearstream Banking AG, Frankfurt, in allen Fragen des deutschen Abwicklungsgeschäfts. Im Mittelpunkt seiner Diskussionen im Jahr 2015 standen Compliance-Themen, die Kontentrennung und regelmäßige Updates im Rahmen des T2S-Projekts der EZB.

Advisory Committee des Board of Directors von Clearstream International

Zu den wichtigsten Aufgaben und Zuständigkeiten des CI Boards gehört es, innerhalb der Kompetenzbereiche seiner Mitglieder den Board of Directors von Clearstream International in unternehmensrelevanten Angelegenheiten zu beraten und entsprechende Empfehlungen abzugeben. Der CI Advisory Board tagt dreimal im Jahr.

Customer Consultation Committee – Clearstream Banking Luxemburg

Das Customer Consultation Committee (CCC) ist ein Forum für Themen, die für Clearstream und seine Kunden von strategischer Bedeutung sind. Es soll helfen, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden von Clearstream noch besser zu erkennen und zu verstehen. Die Diskussionen stehen thematisch meist in Verbindung mit Clearstream oder mit marktweiten Initiativen, mit den dort erzielten Arbeitsfortschritten sowie den möglichen Auswirkungen auf die Struktur und die verschiedenen Akteure des Marktes. Einige Kunden von Clearstream sind ständige Mitglieder des CCC, das dreimal im Jahr zusammentritt.

Im Jahr 2015 standen folgende Themen im Mittelpunkt des Meinungsaustausches der Mitglieder im CCC:

  • Global Liquidity Hub: Entwicklungen und Chancen
  • Investment Fund Services
  • Branchenweit gültige Prinzipien zur Verhinderung von Finanzkriminalität – aktuelle Entwicklungen
  • EMIR
  • Hauptprodukte: anvisierte Arbeitsergebnisse 2016
  • Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit

Marktdaten

STOXX Global ESG Leaders Advisory Board

Das STOXX® Global ESG Leaders Advisory Board wurde im Jahr 2011 gegründet. Seine Aufgabe besteht in der stetigen Weiterentwicklung der STOXX Global ESG Leaders-Indexfamilie, und hier insbesondere in der Identifikation neuer Aspekte, die in die zugrundeliegende Methodologie einzuarbeiten sind. Zusätzlich sorgt das Board dafür, dass das Indexmodell vollständig ist und die Indizes als Investment genutzt werden können.

IT

Open Day 2015 – Deutsche Börse IT Konferenz

Die Kundenveranstaltung fand 2015 zum achten Mal statt und ist eine Plattform für den intensiven Dialog zwischen der Gruppe Deutsche Börse und den Marktteilnehmern. Die Veranstaltung richtet sich an einen Teilnehmerkreis, der über die IT-Manager von verschiedenen Kundengruppen der Gruppe Deutsche Börse hinaus auch Entscheidungsträger im Handel einschließt: ca. 500 Teilnehmer behandelten in 19 Workshops neben technischen auch funktionale Themen.

 

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