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Q3/2018: Deutsche Börse AG erzielt deutliches Wachstum

Datum: 29. Okt 2018 | Deutsche Börse

Q3/2018: Deutsche Börse AG erzielt deutliches Wachstum

Nettoerlöse (bereinigt) stiegen in Q3/2018 um 13 Prozent auf 651 Mio. € / Konzern-Periodenüberschuss (bereinigt) in Q3/2018 lag 21 Prozent über dem Vorjahr / In den ersten neun Monaten 2018 stiegen die Nettoerlöse (bereinigt) auf 2 Mrd. € (+11 Prozent) / Bereinigter Konzern-Periodenüberschuss lag in den ersten neun Monaten bei 772 Mio. € (+16 Prozent) / Unternehmen bestätigt Ziele für das Gesamtjahr 2018

Die Deutsche Börse AG hat am Montag ihre Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2018 veröffentlicht. Das Unternehmen erzielte bereinigte Nettoerlöse in Höhe von 651,4 Mio. €, was einem Anstieg von 13 Prozent gegenüber denen des Vorjahres entspricht (Q3/2017: 576,3 Mio. €). Die bereinigten operativen Kosten lagen mit 260,1 Mio. € (Q3/2017: 247,4 Mio. €) um 5 Prozent über denen des Vorjahres. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) lag bei 395,1 Mio. € und damit um 19 Prozent über dem des Vorjahres (Q3/2017: 333,1 Mio. €). Der bereinigte den Anteilseignern der Deutsche Börse AG zuzurechnende Periodenüberschuss (im Folgenden „Konzern-Periodenüberschuss“) stieg um 21 Prozent auf 239,6 Mio. € (Q3/2017: 198,1 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Sondereffekte, betrug 1,30 € (Q3/2017: 1,06 €) und lag damit um 23 Prozent über dem Vorjahreswert.

In den ersten neun Monaten 2018 erzielte die Deutsche Börse AG bereinigte Nettoerlöse von 2.030,0 Mio. € (Q1–3/2017: 1.823,3 Mio. €), was einem Anstieg von 11 Prozent entspricht. Dabei erreichte das Unternehmen ein Wachstum der strukturell bedingten Nettoerlöse von rund 7 Prozent. Darüber hinaus stärkten zyklische Effekte, wie gestiegene Volatilität und höhere US-Leitzinsen, sowie Konsolidierungseffekte die Nettoerlöse. Die bereinigten operativen Kosten stiegen wie geplant um 5 Prozent auf 777,5 Mio. € (Q1–3/2017: 737,9 Mio. €). Der Anstieg resultierte primär aus Inflationseffekten und höherer variabler und aktienbasierter Vergütung. Damit erzielte die Gruppe ein EBITDA von 1.258,7 Mio. € (Q1–3/2017: 1.092,8 Mio. €) und einen Konzern-Periodenüberschuss von 772,2 Mio. € (Q1–3/2017: 663,1 Mio. €). Beide Werte lagen bereinigt 15 bzw. 16 Prozent über denen des Vorjahres. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie, bereinigt um Sondereffekte, betrug in den ersten neun Monaten 4,17 € (Q1–3/2017: 3,55 €) – ein Plus von 17 Prozent.

Gregor Pottmeyer, Finanzvorstand der Deutsche Börse AG, sagte: „Im dritten Quartal hat sich das zweistellige Nettoerlöswachstum fortgesetzt. Maßgeblich hierfür waren deutliches strukturelles Wachstum und positive zyklische Effekte. In Verbindung mit einem starken Auftakt des vierten Quartals sind wir damit auf einem sehr guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erfüllen, und bestätigen unsere Jahresprognose“.

Ergebnis Q3/2018

Im dritten Quartal 2018 stiegen die Nettoerlöse gegenüber denen des Vorjahresquartals um 15 Prozent auf 660,7 Mio. € (Q3/2017: 576,3 Mio. €). Dabei sind alle neun Berichtssegmente – teilweise deutlich – gewachsen. Die höchsten Wachstumsraten erzielten die Segmente EEX (Commodities), 360T (Devisenhandel), Data (Datengeschäft), IFS (Investment Fund Services), Clearstream (Nachhandel) sowie Eurex (Finanzderivate). Die Wachstumsraten der Segmente 360T und Data wurden dabei von der Konsolidierung der US-Devisenhandelsplattform GTX bzw. von besonders niedrigen Vorjahreswerten positiv beeinflusst. Die Nettoerlöse im Segment Clearstream enthalten einen einmaligen Ertrag aus Versicherungsleistungen in Höhe von 9,3 Mio. €. Bereinigt lagen die Nettoerlöse der Gruppe bei 651,4 Mio. €, was einem Anstieg von 13 Prozent entspricht.

Die Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft stiegen erneut deutlich auf 48,6 Mio. € (Q3/2017: 32,1 Mio. €). Die Zunahme ist im Wesentlichen auf das höhere Zinsniveau in den USA und auf eine Anpassung der Entgelte für die Verwaltung von Barsicherheiten bei der Eurex mit Wirkung zum 1. April 2018 zurückzuführen.

Die operativen Kosten lagen im Berichtszeitraum mit 289,1 Mio. € über dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3/2017: 263,3 Mio. €). Die Sondereffekte bei den operativen Kosten lagen bei 29,0 Mio. € (Q3/2017: 15,9 Mio. €). Sie enthielten maßgeblich Kosten für das im Rahmen der „Roadmap 2020“ angekündigte Restrukturierungsprogramm und Rechtsstreitigkeiten. Bereinigt um diese Sondereffekte stiegen die operativen Kosten um 5 Prozent auf 260,1 Mio. € (Q3/2017: 247,4 Mio. €). Das Beteiligungsergebnis belief sich auf 3,8 Mio. € (Q3/2017: 4,2 Mio. €).

Das EBITDA der Gruppe Deutsche Börse lag in der Berichtsperiode bei 375,4 Mio. € (Q3/2017: 317,2 Mio. €). Ohne die beschriebenen Sondereffekte erzielte die Gruppe ein EBITDA von 395,1 Mio. € (Q3/2017: 333,1 Mio. €). Die Abschreibungen und der Wertminderungsaufwand lagen bei 44,1 Mio. € (Q3/2017: 43,8 Mio. €). Das Finanzergebnis der Gruppe belief sich auf –15,1 Mio. € (Q3/2017: –19,1 Mio. €). Die bereinigte effektive Gruppensteuerquote entsprach mit 27,0 Prozent der Erwartung des Unternehmens. Damit belief sich der Konzern-Periodenüberschuss auf 225,0 Mio. € (Q3/2017: 204,3 Mio. €). Ohne die beschriebenen Sondereffekte lag er bei 239,6 Mio. € (Q3/2017: 198,1 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,22 € (Q3/2017: 1,09 €). Bereinigt um Sondereffekte lag das unverwässerte Ergebnis je Aktie bei 1,30 € (Q3/2017: 1,06 €).

Weitere Informationen:

Im Anhang finden Sie die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung für das dritte Quartal und die ersten neun Monate 2018. Weitere Details finden Sie in der Quartalsmitteilung Q3/2018.

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