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Zertifikate von 8 bis 22 Uhr über die Börse Frankfurt handeln

Datum: 25. Jun 2018 | Deutsche Börse Cash Market

Zertifikate von 8 bis 22 Uhr über die Börse Frankfurt handeln

Anleger können jetzt rund eine Million Zertifikate und Optionsscheine an der Börse Frankfurt von 8 bis 22 Uhr handeln – also am Morgen eine Stunde früher und am Abend zwei Stunden länger. Damit wird die Handelszeit in Frankfurt erstmals bis auf 22 Uhr ausgeweitet.

Durch die Verlängerung der Handelszeiten können Anleger unter anderem am späten Abend auf Ereignisse an den US-Märkten reagieren und dabei die Vorteile des börslichen Handels nutzen. Dazu zählen etwa die unabhängige Handelsüberwachungsstelle (HüSt), die einen fairen und ordnungsgemäßen Ablauf sicherstellt, die „Automatic Trade Control“, die jedes einzelne Börsengeschäft unmittelbar nach Abschluss verschiedenen Prüfroutinen unterzieht, sowie die hohe Transparenz und zentrale Nachvollziehbarkeit jedes einzelnen Geschäftes.

„Der börsliche Handel bietet Anlegern außerdem eine höhere Liquidität, da alle eingehenden Aufträge im Orderbuch gebündelt werden. Das erhöht die Chance auf bessere Preise“, sagt Simone Kahnt-Eckner, Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG.

„Zumal auch während der erweiterten Handelszeiten unser Angebot „Entgelt entfällt“ gilt“, ergänzt Florian Claus, ebenfalls im Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG. Für Order-Ausführungen bis zu einem Volumen von 1.000 Euro wird dabei kein Handelsentgelt berechnet. „Durch die längeren Handelszeiten rechnen wir außerdem mit einer weiteren Verlagerung des Zertifikatehandels vom außerbörslichen Direkthandel an die Börse“, so Claus. 

Insgesamt können über die Frankfurter Zertifikatebörse rund 1,6 Millionen Produkte gehandelt werden. Welche Papiere ab sofort länger handelbar sind, liegt in der Entscheidung des jeweiligen Emittenten und ist über die Kursabfrage auf www.boerse-frankfurt.de abrufbar. Zu Beginn bieten 11 Emittenten längere Handelszeiten für ihre Produkte an.

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