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Handelsumsätze im Oktober

06. Nov 2017

Handelsumsätze im Oktober

Kassamärkte der Deutschen Börse setzen im Oktober 115,9 Mrd. Euro um

Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr

An den Kassamärkten der Deutschen Börse wurden im Oktober insgesamt 115,9 Mrd. Euro umgesetzt (Oktober 2016: 98,7 Mrd. Euro). Davon entfielen 102,9 Mrd. Euro auf Xetra (Oktober 2016: 90,4 Mrd. Euro) und 4,1 Mrd. Euro auf den Handelsplatz Börse Frankfurt (Oktober 2016: 3,1 Mrd. Euro). An der Tradegate Exchange lag der Umsatz bei 8,9 Mrd. Euro (Oktober 2016: 5,2 Mrd. Euro).
 
Der durchschnittliche Xetra-Tagesumsatz stieg von 4,5 Mrd. Euro im Vorjahresmonat auf 5,1 Mrd. Euro. Nach Anzahl der Transaktionen betrachtet wurden auf Xetra im Oktober 17,9 Mio. Geschäfte abgeschlossen (Oktober 2016: 18,6 Mio.).
 
Nach Wertpapierarten entfielen im gesamten Kassamarkt auf Aktien rund 104,0 Mrd. Euro. Im Handel mit ETFs/ETCs/ETNs lag der Umsatz bei 10,1 Mrd. Euro. In Anleihen wurden 0,5 Mrd. Euro umgesetzt, in strukturierten Produkten 1,1 Mrd. Euro und in Fonds 0,2 Mrd. Euro.
 
Umsatzstärkster DAX-Titel auf Xetra im Oktober war Bayer AG mit 4,5 Mrd. Euro, bei den MDAX-Werten lag Osram Licht AG mit 815 Mio. Euro Umsatz vorn. Im Aktienindex SDAX führte Rocket Internet SE mit 215 Mio. Euro und bei den TecDAX-Werten Wirecard AG mit 855 Mio. Euro. Umsatzstärkster ETF auf Xetra war iShares Core DAX UCITS ETF mit 1,3 Mrd. Euro.

Weitere Einzelheiten sind online zu finden in der Kassamarktstatistik der Deutschen Börse unter www.deutsche-boerse-cash-market.com. Ein europaweiter Vergleich der Handelsplätze ist in den Statistiken der Federation of European Securities Exchanges (FESE) unter www.fese.eu zu finden.

DAX®, MDAX®, SDAX®, TecDAX® und Xetra® sind eingetragene Marken der Deutsche Börse AG.

Eurex verbessert Marktstruktur

Der internationale Terminmarkt Eurex, Teil der Gruppe Deutsche Börse, optimiert seine Marktstruktur weiter, um den Entwicklungen der Branche Rechnung zu tragen und die Bedürfnisse seiner Teilnehmer noch besser zu bedienen. Europas größte Derivatebörse plant, im vierten Quartal eine elektronische Preisfindungsplattform zu lancieren. Diese soll es den Broker-Abteilungen der Banken und den Interdealer-Brokern ermöglichen, elektronische Preisanfragen an die Market Maker zu stellen, um eine Gegenpartei bei einem Handelswunsch zu finden. Der Service wird zunächst für Fixed-Income- und Geldmarktderivate zur Verfügung stehen, weitere Anlageklassen sollen jedoch bald folgen.
 
Getätigte Aufträge werden zur Bestätigung des Börsengeschäfts und Post-Trade-Verarbeitung automatisch an den T7 Entry Service (TES) von Eurex übertragen. Der geplante Service erfasst alle im Verhandlungsprozess entstehenden Daten und stellt sie den Teilnehmern zur Verfügung, um Teilnehmer bei den Anforderungen der bestmöglichen Ausführung gemäß MiFID II zu unterstützen.
 
Diese Optimierung ist ein strategischer Schritt für Eurex. „Marktteilnehmer verlassen sich zunehmend auf transparente und effiziente Handelsplätze – und das nicht nur für ihre Handelsgeschäfte an der Börse, sondern auch für vormals außerbörsliche Aktivitäten“, erklärte Eurex-Vorstandsmitglied Randolf Roth. „Wir arbeiten beständig daran, unsere Marktstruktur innovativ weiterzuentwickeln und an die sich wandelnden Bedürfnisse der Finanzbranche und der Realwirtschaft anzupassen.“
 
In der Vergangenheit vereinbarten die Marktteilnehmer umfangreiche oder komplexe Orders untereinander am Telefon oder online per Chat und gaben diese dann manuell in den Trade Entry Service von Eurex ein. Inzwischen steigt jedoch die Nachfrage der Marktteilnehmer nach vollständig automatischen und effizienten Lösungen. Eurex begegnet dieser Nachfrage dadurch, indem sie ihre Kernkompetenzen bei der Prozesseffizienz auf den OTC-Handel überträgt. Die vollständig regulierte Börse erleichtert nicht nur die Preisfindung, sondern gewährleistet auch eine automatische Übertragung in ihre Börsen- und Clearing-Infrastruktur. Dies sorgt für größere Effizienz und eine Minimierung operativer Risiken durch Übertragungsfehler.
 
Das neue Angebot unterstützt die Marktteilnehmer zudem bei der Einhaltung der MiFID II-Richtlinie. Die neuen Rechtsvorschriften fördern Transparenz und bestmögliche Ausführung und verschärfen die Regelungen zur Meldung von Handelsgeschäften, Research und Handel. Aus diesem Grund müssen Broker unter MiFID II strengere Vorschriften bei der Datenerhebung und beim Nachweis der bestmöglichen Ausführung einhalten.
 
Im Oktober lag das Handelsvolumen von Eurex bei 115,8 Millionen Kontrakten, ein leichtes Plus im Vergleich zum Oktober 2016 mit 114,5 Millionen Kontrakten.

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