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Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien

Verordnung über die Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien

Die Regulierung der Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien (Recovery and Resolution Regulation for CCPs) ist der nächste Schritt des Gesetzgebers bei der Umsetzung der G20-Ziele. Die Verordnung wird bei den durch EMIR eingeführten hohen Standards ansetzen und die Rolle zentraler Gegenparteien als neutraler Risikomanager für die Finanzmärkte bestätigen.

Ziel

Bei der Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien besteht das Ziel in der Festlegung von Maßnahmen, die in extremen, aber plausiblen finanziellen Notlagen zu treffen sind. Das Hauptziel ist es, die Nutzung öffentlicher Mittel auszuschließen und die Stabilität der Finanzmärkte zu erhöhen.

Zeitplan

Die EU-Kommission hat den ersten Gesetzesvorschlag im November 2016 veröffentlicht.

Sanierung und Abwicklung: Die hervorgehobenen Teile der Wertschöpfungskette sind betroffen

 

Erik Müller: Finanzstabilität sichern ohne Steuergelder

Erik Müller, CEO der Eurex Clearing AG, erläutert in einem Gastbeitrag in der Börsen-Zeitung, wie die richtigen Regulierungen zur Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien helfen können.

FSB: Richtlinienentwurf zur Abwicklung von CCPs

Zentrale Gegenparteien (CCPs) werden immer wichtiger – insbesondere aufgrund der Reformen, die im Nachgang der Krise zentrales Clearing für diverse standardisierte Over-the-counter-Derivate verpflichtend vorschreiben. Deshalb dürfen CCPs nun nicht selbst zum Sicherheitsrisiko werden.

Video: neue EU-Regeln für sicherere zentrale Kontrahenten

Die Europäische Kommission hat ein informatives Video über die Rolle der CCPs und die Regulierung ihrer Sanierung und Abwicklung veröffentlicht.

CPMI-IOSCO zur Sanierung von FMIs

Dieser Bericht soll eine Orientierung für Finanzmarktinfrastrukturen (FMIs) und Behörden bei der Entwicklung von Sanierungsplänen darstellen.

Eurex Clearing: Stellungnahme zum CPMI-IOSCO Consultative Report

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Eurex Clearing nimmt Stellung zum „CPMI-IOSCO Consultative Report on the Resilience and Recovery of Central Counterparties (CCPs): Further Guidance on the PFMI“, der gemeinsam vom Committee on Payments and Market Infrastructure (CPMI) und dem Technical Committee of the International Organization of Securities Commissions (IOSCO) im August 2016 veröffentlicht wurde.

Wirksame Abwicklungsregelungen und -richtlinien

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Die Key Attributes of Effective Resolution Regimes for Financial Institutions (Key Attributes, KA) legen die Kernelemente dar, die der Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB) für eine wirksame Abwicklungsregelung für notwendig hält.

Wesentliche Aspekte der Abwicklungsplanung für zentrale Gegenparteien

Der Finanzstabilitätsrat (Financial Stability Board, FSB) holt Stellungnahmen zu wesentlichen Aspekten der Abwicklungsplanung für zentrale Gegenparteien (Central Counterparties, CCPs) ein. Auf Basis des erhaltenen Feedbacks wird er bis Anfang 2017 Vorschläge für ausführlichere Orientierungshilfen erarbeiten.

Eurex Clearing: Stellungnahme zur FSB-Diskussion

Eurex

Eurex Clearing begrüßt die speziellen Orientierungshilfen für Finanzmarktinfrastrukturen (FMIs) des Finanzstabilitätsrats (Financial Stability Board, FSB) sowie dessen Bestrebungen, über seine Key Attributes globale Abwicklungsstandards zu setzen. Eurex Clearing trägt durch ihre hochmoderne Marktinfrastruktur – sowohl im Handels- als auch im Clearingbereich – aktiv zur Sicherheit und Integrität der Märkte bei.

EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag

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Die EU-Kommission hat ihren Vorschlag für eine Verordnung über einen rechtlichen Rahmen für die Sanierung und Abwicklung zentraler Gegenparteien (Central Counterparties, CCPs) veröffentlicht. Der Vorschlag ergänzt andere Risikominderungsmaßnahmen und EMIR. Hierdurch soll eine Lücke im finanzregulatorischen Umfeld geschlossen werden, da CCPs das Herzstück eines jeden Finanzsystems darstellen.