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Listing

Listing (Zulassung zum Handel)

Börsen bringen Unternehmen der Realwirtschaft mit Investoren am Kapitalmarkt zusammen. An der Börse Frankfurt nehmen große ebenso wie mittelständische, etablierte wie junge, nationale wie internationale Unternehmen Eigen- oder Fremdkapital auf.

Durch die Ausgabe von Aktien vergrößern Unternehmen ihr Eigenkapital. Im Gegenzug erhalten Investoren im Normalfall Mitbestimmungsrechte. Bei der Aufnahme von Fremdkapital emittieren Unternehmen, Institutionen oder Länder Anleihen, um sich langfristig zu finanzieren. Anders als beim Erwerb einer Aktie kaufen Investoren in diesem Fall nicht einen Anteil am Unternehmen, sondern das Recht auf Rückzahlung des verliehenen Betrags am Ende der Laufzeit plus Zinsen.

Die Deutsche Börse betreibt mit der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB®) eine Anstalt des öffentlichen Rechts, an der die Wertpapiere von Unternehmen nach strengen gesetzlichen Vorgaben und börslichen Regeln zum Handel zugelassen werden (Notierung). Die Deutsche Börse bietet Unternehmen hierfür drei Transparenzstandards: Für die Eigenkapitalaufnahme haben Unternehmen die Wahl zwischen Prime Standard, General Standard und Entry Standard.

Prime Standard

In diesem Segment müssen Emittenten Transparenzanforderungen erfüllen, die über das Maß des General Standard hinausgehen und dem Informationsbedarf internationaler Investoren entsprechen (z. B. Quartalsberichte). Auch im Prime Standard gibt es ein breites Angebot an Anleihen.

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General Standard

Hier gelten die Anforderungen des Gesetzgebers; seine Vorschriften sind verpflichtend für sämtliche Emittenten an der Börse Frankfurt. Geeignet ist der General Standard für Unternehmen, die nationale Investoren ansprechen und sich für ein kostengünstiges Listing entscheiden.

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Entry Standard

Jungen, aber auch etablierten Emittenten bietet der Entry Standard, ein Teilbereich des Open Market (Freiverkehr), einen schnellen und kostengünstigen Kapitalmarktzugang bei geringen formellen Anforderungen. Kapital suchende Unternehmen können an der Börse Frankfurt auch Anleihen im Entry Standard platzieren und damit Fremdkapital aufnehmen.

Die Deutsche Börse führt am 1. März 2017 ein neues Börsensegment ein, das den Zugang zu Investoren und Wachstumskapital für kleinere und mittlere Unternehmen (SMEs) verbessern soll. Als Segment im Freiverkehr, also im börsenregulierten Markt, wird das Segment den Entry Standard für Aktien und Unternehmensanleihen ersetzen.

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