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Buchmesse und Börse: über 500 Jahre alt und immer noch attraktiv

13. Okt 2017

Buchmesse und Börse: über 500 Jahre alt und immer noch attraktiv

Die Gruppe Deutsche Börse freut sich, die Frankfurter Buchmesse als offizieller Partner zu unterstützen. Die beiden Frankfurter Institutionen verbindet viel, denn sie blicken auf eine ähnlich lange Geschichte zurück. 

Copyright: Frankfurter Buchmesse / Peter Hirth

In Frankfurt – einem bedeutenden Umschlagplatz für Waren und Geld spätestens seit Erhalt des Messeprivilegs aus dem Jahr 1240 – bestanden gute Bedingungen für die Entwicklung einer Börse. Aus dem Jahr 1585 ist die erste Feststellung eines Wechselkurses überliefert: die Geburtsstunde der Börse. Die Preisfindung ist seitdem eine ihrer Kernaufgaben.

Das Zeitalter des gedruckten Buches

Die Buchmesse entstand ebenfalls in der Frühen Neuzeit, im Jahrhundert nach der Reformation von 1517 und nach der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg. Das geschah nur wenige Kilometer mainaufwärts – in Mainz. Das erste gedruckte Kursblatt für Wechselkurse erschien im Jahr 1642.

Mit dem Buchdruck wurde das Buch, der gebundene Codex, zur Massen- und Handelsware. Frankfurt wurde zum Handelszentrum des gedruckten Wortes. Erst im Laufe des 17. Jahrhunderts musste Frankfurt – aufgrund der in seinen Mauern besonders wirksamen kaiserlichen Zensur – die führende Position als europäische Buchmesse an Leipzig abgeben.

Zwei Erfolgsgeschichten

Das Börsenwesen entwickelte sich derweil stetig weiter. Im 18. Jahrhundert wurden neben Waren und Wechseln nun auch Staatsanleihen und Fonds angeboten. 1820 wurde in Frankfurt die erste Aktie notiert – Anteile der Österreichischen Nationalbank. Das Parkett, wie wir es heute kennen, entstand. Der Aufwärtstrend – jäh unterbrochen von zwei Weltkriegen und einer Wirtschaftskrise – setzte sich für die Börse nach Handelswiederaufnahme 1945 fort.

Die Frankfurter Buchmesse wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ebenfalls neu gegründet. Leipzig blieb damit auch zu Zeiten der DDR eine bedeutende Buchmesse und ist heute ein internationaler Branchentreff im Frühjahr. Die Frankfurter Buchmesse avancierte zum weltweit größten Treffpunkt der Branche. Die Börse wurde 1992 zur Deutsche Börse AG und damit zu einer der größten Börsenorganisationen der Welt: einem international tätigen Anbieter von Finanzmarktinfrastruktur mit festen Wurzeln in Frankfurt.  

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