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Deutsche Börse diskutiert über den Status quo der europäischen Märkte

27. Jun 2017

Deutsche Börse diskutiert über den Status quo der europäischen Märkte

Das alles beherrschende Thema der diesjährigen FESE Convention waren der Brexit und seine Folgen: Am 21. und 22. Juni hielt die Federation of European Securities Exchanges, kurz FESE, ihr jährliches Treffen in Paris ab. Alexandra Hachmeister und Thomas Book nahmen an der Diskussionsveranstaltung zum aktuellen Stand an den europäischen Märkten und der Arbeit der Aufsichtsbehörden teil.
 
Am ersten Konferenztag stellten die FESE und Oliver Wyman einen Bericht mit dem Titel „Strengthening Europe's Position in Global Capital Markets“ (Europas Position an den internationalen Kapitalmärkten stärken) vor. Darin werden Grundsätze formuliert, die zu mehr Liquidität, Transparenz und Effizienz der europäischen Kapitalmärkte beitragen können. Dadurch soll letztlich das reale Wirtschaftswachstum ankurbelt und ein Sicherheitsmechanismus etabliert werden, um die Kapitalmärkte Europas durch schwierige Zeiten zu manövrieren.
 
Am zweiten Tag der Konferenz widmete sich Alexandra Hachmeister vor allem den Themen Finanzstabilität, freie Kapitalströme und Chancengleichheit und betonte, dass es sich hierbei auch in der heutigen Zeit keineswegs um überholte Forderungen handelt. Zu ihren Diskussionspartnern zählten Stéphane Boujnah, CEO von Euronext, Lauri Rosendahl, Präsident der Nasdaq Nordic, Verena Ross, Executive Director der ESMA, und David Wright, Partner bei Flint Global.
 
Thomas Book hielt einen Vortrag über die Derivatemärkte und den Trend hin zu nationalen Märkten. „Oberste Priorität bleibt die Wahrung der Finanzstabilität. Doch der Weg hin zu gesunden und stabilen Systemen führt nicht über die Rückkehr zu nationalen Märkten“, so Thomas Book. Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Pierre Petit, Deputy Director General Market Infrastructure & Payments bei der EZB, Stephen Berger, Managing Director Government and Regulatory Policy bei Citadel, und der ISDA-CEO Scott O’Malia.

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