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Primärmarktkonferenz 2017: Marktentwicklungen, Kapitalmarktunion & Prospektrecht

17. Feb 2017

Primärmarktkonferenz 2017: Marktentwicklungen, Kapitalmarktunion & Prospektrecht

Das Deutsche Aktieninstitut (DAI) hatte am 14. Februar 2017 zu seiner jährlichen Primärmarkt-konferenz in das Hotel Hessischer Hof eingeladen, um zukünftige Marktentwicklungen mit Fachexperten zu diskutieren. Mit über 70 Gästen war die Konferenz sehr gut besucht. Dr. Torsten Schaper, Head of Section Regulatory Analysis Gruppe Deutsche Börse, hielt einen Vortrag zum Thema: „Die Kapitalmarktunion: Chance für die Kapitalmarktfinanzierung in Europa“.

Der Schwerpunkt der DAI Veranstaltung lag auf der Reform der EU-Prospektrechtsverordnung, auf die man sich kürzlich in Brüssel geeinigt hat. Vertreter der Europäischen Kommission und weitere hochkarätige Experten widmeten sich der Reform sowie weiteren aktuellen Entwicklungen an den Primärmärkten. Neben dem Thema der Kapitalmarktunion wurde auch Neues im Bereich Equity- und Equity-Linked-Emissionen, alternativen Kapitalquellen, Private Placements und Verbriefungen diskutiert.

Marktkapitalisierung, Handelsvolumen und die Anzahl der IPOs in Europa zeigen einen massiven Nachholbedarf gegenüber Asien und Amerika. Um eine Stärkung der Wachstumsfinanzierung in Europa für Unternehmen aller Entwicklungsstufen zu erreichen, ist die Notwendigkeit einer Kapitalunion zur Stärkung von Europa wichtiger denn je – insbesondere im Kontext von Brexit und der aktuellen politischen Entwicklungen. Durch eine weitere Integration und Vertiefung der europäischen Finanzmärkte könnte die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und die Attraktivität für Investoren und Unternehmen erhöht werden.

Die Gruppe Deutsche Börse unterstützt die Kapitalmarktunion aktiv mit zahlreichen marktgetriebenen Lösungen wie dem FinTech Hub, dem Deutsche Börse Venture Network und dem neuen Wachstumssegment Scale. Alle Maßnahmen fördern die Finanzierung von Innovationen und neuen Geschäftsideen. Dabei berücksichtigen sie die unterschiedlichen Förderbedürfnisse und stellen damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas sicher.

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