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Regulierung auf dem Prüfstand

13. Feb 2017

Regulierung auf dem PrüfstandAlexandra Hachmeister und Torsten Schaper nehmen in der Alten Börse Fallstudien von Studierenden der Goethe-Universität zur Regulierung der Europäischer Finanzmarktinfrastruktur ab.

Wie in jedem Wintersemester ließen Alexandra Hachmeister und Torsten Schaper als Dozenten der Vorlesung „Aktuelle Themen in Wertpapierhandel und -abwicklung“ an der Goethe-Universität Frankfurt von den Studierenden Fallstudien bearbeiten.

Ausgangspunkt der Fallstudie zum Thema “Dynamics in the regulatory environment of the post-trade industry” war dieses Jahr die Brexit-Entscheidung am 24. Juni 2016, die als echter Stresstest für die Finanzindustrie gewertet wurde. Die Studierenden waren aufgefordert, die in den letzten Jahren eingeführte Aufsichtsstruktur und das regulatorische Rahmenwerk vor dem Hintergrund dieses realen Stresstests zu bewerten.

Eingeteilt in sechs Gruppen nahmen die Studierenden die Perspektive jeweils aus Sicht von Börsen, Marktteilnehmern, Aufsehern und Regulatoren wie der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) oder der Europäischen Zentralbank ein. Die 30 Studierenden stellten die relevantesten Fakten aus Sicht ihres Akteurs dar und leiteten überzeugend politische Handlungsempfehlungen ab.

„Unsere Industrie und die Finanzmarktregulierung sind sehr komplex und es ist für uns jedes Mal eine echte Herausforderung, Theorie und Praxis zu verbinden. Für uns ist es sehr wichtig, ein Verständnis für die Rolle der Finanzmarktinfrastruktur und der Regulierung für die Stabilität der Finanzmärkte zu vermitteln. Alle Studenten, die diesen Zusammenhang verstehen, sind für uns als Unternehmen sehr interessant, aber sicherlich auch für andere Finanzmarktakteure“, erklärt Torsten Schaper.

„Wir freuen uns jedes Jahr wieder sehr auf diesen Termin. Mich hat sehr beeindruckt, wie die Studierenden sich in unsere hoch komplexe Industrie hineinversetzen konnten. Die unvoreingenommenen Perspektive der Studenten regt uns immer wieder dazu an, Dinge neu zu durchdenken. Die hier gezeigte Leistung der Studenten bestätigt, wie gut die Ausbildungsqualität in Frankfurt ist und macht mir Hoffnung für die Zukunftsfähigkeit des Finanzplatzes. Es ist einzigartig, wie gut hier Theorie und Praxis zusammenkommen. Daher gilt mein Dank an dieser Stelle den Studierenden“, ergänzte Alexandra Hachmeister.

Nach der anspruchsvollen Präsentationsrunde konnten sich die Studierenden bei einem Imbiss stärken und sich anschließend bei einer Führung und auf der Besuchergalerie der Alten Börse über das Geschehen auf dem Börsenparkett informieren.

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