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Ultragenaue Zeitverteilung im Handelsnetzwerk der Deutschen Börse

27. Okt 2017

Ultragenaue Zeitverteilung im Handelsnetzwerk der Deutschen Börse

Zeitverteilung bezeichnet die Synchronisation eines Netzwerks an Uhren, die über ein oder mehrere Gebäude verteilt sind, über eine Hauptuhr. Bei der Deutsche Börse ist ultragenaue Zeitverteilung notwendig, um die Infrastruktur des Handelsnetzwerks zu überwachen und um einen fairen und gleichen Zugang zum Handelsnetzwerk für alle Co-Location-Handelsteilnehmer sicherzustellen.

Die Deutsche Börse nutzt jetzt Produkte von Seven Solutions, die auf White Rabbit-Technologie basieren, um eine Synchronisation ihrer Zeitstempeluhren mit unübertroffener Präzision für das gesamte Rechenzentrum sicherzustellen. Die Technologie ermöglicht es uns, aussagekräftige Aussagen über die Reihenfolge von Handelsereignissen zu treffen und genau zu messen, wie viel Zeit von der Order- und Quote-Eingabe bis zur Lieferung der Marktdaten an das Rechenzentrum verstreicht.

CERN-erprobte Technologie

Die White Rabbit-Technologie kommt ursprünglich aus dem Umfeld der Hochenergiephysik. Sie wurde in Zusammenarbeit mit CERN entwickelt, der Europäischen Organisation für Kernforschung. CERN betreibt das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik, zu dem auch ein großer Teilchenbeschleuniger in der Schweiz gehört.

Auf Bruchteile einer Nanosekunde genau

Andreas Lohr, Derivatives and Cash Trading IT, Deutsche Börse: „Die Uhrensynchronisation über räumlich getrennte, häufig weit auseinanderliegende Module in Rechenzentren ist eine große Herausforderung. Die neue Technologie ermöglicht eine Synchronisation unserer Zeitstempeluhren auf Bruchteile einer Nanosekunde genau. Das bedeutet für unser Netzwerk eine noch nie dagewesene Visibilität.“

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