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White Paper des WEF: Jeffrey Tessler als Co-Autor

21. Jun 2018

White Paper des WEF: Jeffrey Tessler als Co-Autor Die Kräfte der Veränderung

Jeffrey Tessler, Member of the Executive Board, Deutsche Börse AG

Vor zehn Jahren endete das imposante Selbstbewusstsein der Wall Street und ihresgleichen weltweit mit dem Beginn der globalen Finanzkrise, und der Öffentlichkeit wurde schmerzhaft bewusst, wie zerbrechlich die vernetzte Finanzbranche tatsächlich ist. Eine Dekade später haben sich die Märkte weitgehend erholt, aber manche Herausforderung bleibt – und neue zeichnen sich am Horizont ab.

Eine vom World Economic Forum (WEF) gegründete Arbeitsgruppe hat nun ein White Paper veröffentlicht, das mögliche Szenarien für das globale Finanz- und Währungssystem im Jahre 2030 diskutiert.

Die „Global Future Councils“ (GFC) des WEF sind eine Wissensgemeinschaft von über 30 Arbeitsgruppen mit mehr als 900 Mitgliedern, die sich dem innovativen Nachdenken über die Zukunft widmen. Jeffrey Tessler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Börse, trat der Gruppe „The Future of Financial and Monetary Systems“ im Jahr 2017 zusammen mit anderen Vordenkern aus der akademischen Welt, Regierungen, Business und Gesellschaft bei. Er steuerte die Expertise der Deutschen Börse als Marktinfrastrukturanbieter bei, der transparente und sichere Märkte schafft. Mit der Veröffentlichung ihres White Papers endet die anderthalbjährige Laufzeit des GFC.

„Es war eine interessante Erfahrung, Teil dieser Arbeitsgruppe zu sein. Das World Economic Forum bring Experten aus aller Welt und verschiedenen Branchen zusammen und fordert in dieser Zusammensetzung das konventionelle Denken heraus. So war es uns möglich, neue Einsichten und Perspektiven auf dieses wichtige, weltweite Schlüsselsystem zu entwickeln.“

Jeffrey Tessler
Mitglied des Vorstands, Deutsche Börse AG

 

Das White Paper „The Global Financial and Monetary System in 2030“ thematisiert den momentanen transformativen Zustand der Währungs- und Finanzlandschaft und diskutiert die Haupttreiber des Wandels, die zwei scheinbar gegensätzlichen Kräften – Dezentralisierung und Integration – zugeordnet werden können: regulatorische Herausforderungen, die Digitalisierung des Finanzsystems sowie aktuelle makroökonomische Risiken. Bei der Formulierung ihrer Vision für das Jahr 2030 kommen die Autoren zum Schluss, dass die internationale Finanzarchitektur diese Treiber schon heute berücksichtigen muss, um eine exzessive Zerrüttung und Fragmentierung zu verhindern.

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