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Wird 2018 wieder ein Fintech-Jahr?

26. Feb 2018

Wird 2018 wieder ein Fintech-Jahr?Teil 2: wie das Internet of Things die digitale Transformation unterstützt

Welche Innovationen erwarten uns? Welche Konzepte werden Realität und welche Entwicklungen sollte man 2018 im Auge behalten? Generell kann man sagen, dass sich wahrscheinlich alles um künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI), das Internet der Dinge (IoT), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit drehen wird. In einer Serie von Artikeln beleuchten wir die Fintech-Trends dieses Jahres. Teil 2 unserer Artikelserie zeigt, wie sich die IT den IoT-Plattformen anpassen wird.

2018 werden IoT-Lösungen wertvolle Erkenntnisse zur Unterstützung der digitalen Transformation in den Unternehmen liefern und in vielen Industrien unverzichtbar werden, dies prognostizieren jedenfalls Fachleute. Dabei kommt es im Wesentlichen darauf an, IoT-Plattformen mit einer offenen, flexiblen Architektur zu wählen. Es vereinfacht die Integration mit anderen Technologien und schafft die Basis für eine Vielzahl von Anwendungen, die Unternehmen schnell entwickeln, bauen, testen und implementieren müssen.

IoT wird großen Einfluss auf Netzwerke haben

IoT-Systeme werden zu den wichtigsten Instrumenten für Industrie 4.0, gemeinsam mit datenzentrischen Technologien wie AI und Vorhersageanalysen (Predictive Analytics). Dies wird vor allem die Anforderungen an Netzwerkanbieter, mehr und schnellere Netzwerkverbindungen zu schaffen, stark erhöhen. Über diese Netzwerke könnte dann eine Vielzahl neuer Verbraucherservices angeboten werden. Es wird also ein neuer, starker Markt für neue Zugangstechnologien und Aggregationsprodukte entstehen.

Jede neue Entwicklung auf diesem Gebiet ist aber auch ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite bieten sie Cyberkriminellen fortschrittliche Möglichkeiten für Angriffe; andererseits helfen die gleichen Innovationen dabei, Hacker wirksam zu bekämpfen. Sicherheit bleibt also die Top-Herausforderung, aber die Vielzahl der Daten, die durch die neue Infrastruktur generiert wird, hilft Analysten gleichzeitig bei der Entdeckung von Sicherheitslücken.

Wird es also ein „Fin“ternet der Dinge geben?

Da der Wert von IoT hauptsächlich im Datentransfer liegt und die Finanzindustrie vom Sammeln und der Analyse von Daten abhängig ist, ist es nur schwer vorstellbar, dass IoT keinen großen Einfluss auf die Finanzdienstleistung haben sollte. Nein, sie wird Finanz- und Bankdienstleistungen eindeutig kundenfreundlicher machen.

IoT ermöglicht die unabhängige Kommunikation zwischen Objekten, die Betriebsabläufe optimieren, Kosten reduzieren, Produktivität erhöhen und die Lebensqualität verbessern. All dies wird auch das Kundenerlebnis bei Bankgeschäften verändern.

Die Kundendaten, die durch IoT zur Verfügung stehen, werden den Banken helfen, ihre Kunden und deren Geschäfte besser zu verstehen. Es entstehen vielfältige Wege, auf denen sich Banken mit ihren Kunden verbinden und mit Beratungsleistungen überzeugen können. Darüber hinaus können sie auf die individuellen Bedürfnisse des Kunden maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anbieten. Die Möglichkeiten sind zahlreich.

Quellen: Hitachi Vantara, Ciena, Infosys, Telstra, Tata Communications

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