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Jahreseröffnung in The Cube: Kapitalmarkt stärken – Europa stabilisieren

Jahreseröffnung in The Cube: Kapitalmarkt stärken – Europa stabilisieren

Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG Carsten Kengeter, Chairman und CEO von BlackRock Laurence D. Fink, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutsche Börse AG Dr. Joachim Faber (v.l.n.r.)

Beginn:
16 Jan 2017 19:00
Ort:
The Cube Eschborn
Veranstalter:
Deutsche Börse AG

Am Montag, 16. Januar 2017, kamen in The Cube am Abend ranghohe Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien zusammen. Der Anlass: die traditionelle Jahreseröffnung der Deutschen Börse. Rund 800 Gäste folgten der Einladung zu der renommierten Veranstaltung am Finanzplatz Frankfurt.

Dr. Joachim Faber, Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Börse, hieß die Gäste in der Unternehmenszentrale willkommen. Er betonte, wie wichtig es sei, den ins Stocken geratenen Welthandel wieder zu stärken. Der Kapitalmarkt biete vor allem der Mittelschicht die Möglichkeit, von den Gewinnen des Welthandels zu profitieren. Ein besserer Zugang zum Kapitalmarkt sei die beste Antwort auf soziale Herausforderungen und den Widerstand vieler gegen die Öffnung der Märkte. „Wir brauchen eine dauerhafte und belastbare europäische Infrastruktur, die mithilft, die Gewinne der Globalisierung auch adäquat zu verteilen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft, in der das umlagenfinanzierte Rentensystem an seine Grenzen stoße, sprach sich Dr. Faber für den Ausbau der kapitalgedeckten Altersvorsorge aus.

Der Zusammenhang zwischen Teilhabe an Wachstum und Sicherheit sowie der politischen und wirtschaftlichen Stabilität Europas war auch Thema des Gastredners Laurence („Larry“) Fink. Er ist Vorstandsvorsitzender des weltweit größten Vermögensverwalters BlackRock. Ziel müsse es sein, Kapitalmarkt und Rentensysteme zu stärken. Doch die Deutschen würden sich zu sehr auf die staatliche Rente verlassen, die betriebliche und private Altersvorsorge vernachlässigen. Larry Fink sieht kleine wie große Unternehmen in der Pflicht, die betriebliche Altersvorsorge auszubauen und ihren Mitarbeitern Wissen über die Finanzmärkte zu vermitteln. „Wenn Wirtschaft und Politik zusammenarbeiten, kann ein positiver Kreislauf in Gang gesetzt werden, in dem Arbeitnehmer besser gerüstet in die Zukunft gehen und gleichzeitig an den Kapitalmärkten für Wachstum sorgen“, sagte er.

Auf dem Weg zur Börse 4.0

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, blickte in die Zukunft der Börsenwelt: Durch Innovation einerseits und Kooperationen mit Technologiepartnern, anderen Kapitalmarktakteuren, der Politik und Regulierung andererseits werde das Unternehmen die „Börse 4.0“ schaffen. Als Beispiel nannte der CEO Investitionen in Fintechs wie die Übernahme von 360T, die Zusammenarbeit mit Firmen aus dem Silicon Valley oder die Wertpapierabwicklung über TARGET2-Securities. Die Blockchain-Technologie werde der Börsenindustrie zu einem Quantensprung verhelfen. „Verantwortung für die Börse 4.0 bedeutet damit: Verantwortung für den Finanzplatz Frankfurt“, sagte Carsten Kengeter. Die Anstrengungen für den Finanzplatz werde die Deutsche Börse fortsetzen. „Das können wir aber nur dann, wenn wir in Zukunft eine Führungsposition im globalen Wettbewerb erreichen.“

Die Deutsche Börse wurde auch in diesem Jahr ihrem Ruf als guter Gastgeber gerecht: Sie empfing die Gäste mit einem neuen Raumkonzept, das einen Loungebereich, eine große Bar sowie ausschließlich Hochtische umfasste. Bis in den späten Abend nutzten die Gäste hier die Gelegenheit zu Gesprächen, während ein Trio aus Gesang, Klavier und Kontrabass für die musikalische Unterhaltung sorgte.

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