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Deutsches Eigenkapitalforum: Kapital mobilisieren

Deutsches Eigenkapitalforum: Kapital mobilisieren

Beginn:
26 Nov 2018 09:00
Ende:
28 Nov 2018 18:00
Ort:
Frankfurt

Drei Tage lang Gespräche über Zahlen, Fakten und Geschäftsmodelle, drei Tage lang netzwerken und über lange Flure laufen: Das war das Deutsche Eigenkapitalforum 2018 (EKF), das die Deutsche Börse gemeinsam mit KfW Capital, dem neuen Venture Capital-Arm der KfW, veranstaltete. Die größte Informations- und Netzwerkveranstaltung zur Unternehmensfinanzierung über die Börse brachte zwischen dem 26. und 28. November 2018 über 250 Unternehmen mit 1.100 Investoren im Hotel Sheraton am Frankfurter Flughafen zusammen.

„Wir blicken auf ein erfolgreiches IPO-Jahr zurück“, sagte Hauke Stars bei der Eröffnung. Über 18 Börsengänge seien bislang 11,8 Mrd. Euro aufgenommen worden – das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000. Damit entwickle sich der deutsche Markt besser als der globale IPO-Markt. „Wir sehen viele weitere Unternehmen, die sich derzeit auf einen Börsengang vorbereiten. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob das Kapitalmarktumfeld im Jahr 2019 erneut so günstig sein wird“, fuhr Hauke Stars fort. Das Umfeld könne die Deutsche Börse zwar nicht beeinflussen, „aber wir können uns dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für Börsengänge noch attraktiver werden“. Es gehe vor allem darum, den bürokratischen Aufwand sowie Kosten zu reduzieren und Kapital zu mobilisieren.

Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW, äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung der deutschen Start-up-Szene: Im Jahr 2017 seien 16 Prozent mehr Start-ups gegründet worden als noch im Jahr zuvor. Unternehmer zu sein, sei wieder attraktiver geworden. Es gebe aber Nachholbedarf bei der Versorgung mit Kapital.

Den Besuchern bot das EKF ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Paneldiskussionen und Infoständen der Sponsoren. Rund 30 nicht-börsennotierte Unternehmen – vorwiegend aus dem Deutsche Börse Venture Network – präsentierten sich auf der Venture Stage und warben um Beteiligungskapital bei internationalen Investoren. Im Mittelpunkt standen jedoch die mehr als 180 Analystenkonferenzen sowie mehr als 4.000 vereinbarte Einzelgespräche zwischen Investoren und börsennotierten Unternehmen. Insgesamt waren mehr als 7.000 Gespräche angefragt.

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