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Vergütungsbericht

Vorstandsvergütung für das Geschäftsjahr 2012

Vergütungssystem und Ziele
Erfolgsunabhängige Vergütungskomponenten
Erfolgsabhängige Vergütungskomponenten
Höhe der Vorstandsvergütung
Sonstiges
Dieser Vergütungsbericht ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Die Berichterstattung folgt sowohl den Anforderungen des Handelsgesetzbuches (HGB) bzw. der International Financial Reporting Standards (IFRS) als auch dem Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) 17 „Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder“. Des Weiteren entspricht der Bericht den Erfordernissen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK).

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Vergütungssystem und Ziele

Die Vergütung des Vorstands ist darauf ausgelegt, eine nachhaltig erfolgreiche und verantwortungsvolle Unternehmensführung zu honorieren. Das Vergütungssystem setzt Leistungsanreize auf der Basis mehrjähriger Bemessungszeiträume und soll das Eingehen unvertretbarer Risiken unterbinden. Im Rahmen der Zieldefinition und der Bewertung der Erreichung der Zielkriterien sind der wirtschaftliche Unternehmenserfolg, das Stakeholder Management, die Nachfolgeplanung für Managementpositionen und die Mitarbeiterzufriedenheit sowie die mittel- und langfristige Sicherung des volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wertbeitrags wesentliche Bestandteile des Vergütungssystems.

Die Vergütung des Vorstands wird durch den gesamten Aufsichtsrat festgelegt, wobei der Personalausschuss die Entscheidung des Aufsichtsrats vorbereitet. Der Aufsichtsrat überprüft regelmäßig die Angemessenheit der Vorstandsvergütung. Die Grafik unten beschreibt das Vergütungssystem für den Vorstand. Es hat zum Ziel, die Vorstandsmitglieder gemäß ihrem Tätigkeits- und Verantwortungsbereich sowie im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben angemessen zu vergüten.

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Erfolgsunabhängige Vergütungskomponenten

Die erfolgsunabhängige Vergütung besteht aus der monatlich ausbezahlten festen Grundvergütung sowie den vertraglichen Nebenleistungen.

Grundvergütung
Die Mitglieder des Vorstands erhalten ein festes Grundgehalt, das monatlich in zwölf gleichen Teil beträgen ausbezahlt wird. Dieses Grundgehalt umfasst ca. 30 Prozent der Gesamtzielvergütung eines Jahres. Es wird regelmäßig, spätestens alle zwei Jahre, vom Aufsichtsrat überprüft.

Vertragliche Nebenleistungen
Über die Grundvergütung hinaus stehen den Mitgliedern des Vorstands bestimmte vertragliche Nebenleistungen zu. Diese umfassen die Bereitstellung eines angemessenen Dienstwagens zur dienstlichen und privaten Nutzung. Der aus der privaten Nutzung entstehende geldwerte Vorteil ist durch das Vorstandsmitglied zu versteuern. Weiterhin erhalten die Vorstandsmitglieder steuerpflichtige Zuschüsse zur privaten Rentenversicherung. Die Gesellschaft schließt ferner eine Unfallversicherung sowie eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) für sie ab. Die D&O-Versicherung sieht für den Versicherungsfall einen Selbst behalt von 10 Prozent des Schadens vor, wobei der Aufsichtsrat als Obergrenze des Selbstbehalts das 1,5-Fache der festen Jahresgrundvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds festgelegt hat.

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Erfolgsabhängige Vergütungskomponenten

Die erfolgsabhängige Vergütung umfasst ca. 70 Prozent der Gesamtzielvergütung eines Jahres und untergliedert sich in eine variable Barvergütung und eine variable Aktienvergütung. Der Bezugszeitraum für die Performance-Messung ist ausgehend vom Berichtsjahr für die variable Barvergütung drei Jahre in die Vergangenheit und für die variable Aktientantieme drei Jahre in die Zukunft gerichtet. Im Berichtsjahr wird deshalb zur Bestimmung der variablen Barvergütung die Performance-Entwicklung für die Jahre 2010 bis 2012 und für die variable Aktienvergütung die der Jahre 2012 bis 2014 herangezogen.

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Aufwand 2012 für die aktienbasierte Vergütung (Tranche 2009)*
Erfasster Aufwand
(Tranche 2009)
T€
Buchwert zum
Bilanzstichtag
(Tranche 2009)
T€
*2009 wurde die letzte Tranche nach dem Altmodell zur Aktientantieme gewährt.
Reto Francioni111,50
Andreas Preuß86,10
Frank Gerstenschläger 54,30
Michael Kuhn 69,50
Gregor Pottmeyer00
Hauke Stars00
Jeffrey Tessler40,30
Summe361,70

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Aufwand 2012 für die aktienbasierte Vergütung (Tranchen 2010, 2011 und 2012)
Erfasster Aufwand
(Tranchen 2010 – 2012)
T€
Buchwert zum
Bilanzstichtag
(Tranchen 2010 – 2012)
T€
Reto Francioni801,71.416,3
Andreas Preuß665,11.174,9
Frank Gerstenschläger

409,9

724,2
Michael Kuhn 521,7921,6
Gregor Pottmeyer443,4783,3
Hauke Stars10,810,8
Jeffrey Tessler525,5928,5
Summe3.378,15.959,6

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Gesamtaufwand 2012 (Vorjahreszahlen in Klammern)
Erfasster
Aufwand
(Gesamt)
T€
Buchwert zum
Bilanzstichtag
(Gesamt)
T€
Reto Francioni913,2
(469,4)
1.416,3
(1.028,5)
Andreas Preuß751,2
(384,8)
1.174,9
(829,4)
Frank Gerstenschläger 464,2
(238,1)
724,2
(515,8)
Michael Kuhn 591,2
(303,3)
921,6
(658,0)
Gregor Pottmeyer443,4
(215,0)
783,3
(339,9)
Hauke Stars10,8
(0)
10,8
(0)
Jeffrey Tessler565,8
(308,1)
928,5
(676,3)
Summe3.739,8
(1.918,7)
5.959,6
(4.047,9)

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Variable Barvergütung
Der Aufsichtsrat legt für jedes Vorstandsmitglied jährlich den 100-Prozent-Zielwert für die variable Barvergütung in Euro fest. Zur Ermittlung des Zielerreichungsgrades sind zwei Erfolgsparameter relevant:

Erreichen des Zielwertes für den Konzern-Jahresüberschuss: Zwei Drittel der variablen Barvergütung ergeben sich aus dem Erreichen eines vorgegebenen Zielwertes für den Konzern-Jahresüberschuss und damit eine entsprechende Eigenkapitalrendite (Return on Equity). Dabei werden der Konzern-Jahresüberschuss des aktuellen Geschäftsjahres und der beiden vorausgegangenen Geschäftsjahre berücksichtigt. Für jedes der drei Geschäftsjahre wird ein Zielerreichungsgrad ermittelt, wobei ein Zielerreichungsgrad von 0 bis maximal 200 Prozent möglich ist. Der sich daraus ergebende durchschnittliche Zielerreichungsgrad bestimmt zu zwei Dritteln die variable Barvergütung für das aktuelle Geschäftsjahr. Bei der Ermittlung des Zielerreichungsgrades hat der Aufsichtsrat außergewöhnliche Einmaleffekte zu berücksichtigen.

Erreichen von individuellen Zielen: Ein Drittel der variablen Barvergütung ergibt sich aus der individuellen Zielerreichung jedes einzelnen Vorstandsmitglieds. Die individuellen Ziele werden jeweils für das aktuelle Geschäftsjahr festgelegt. Nach Abschluss des Jahres wird die Zielerreichung bewertet. Für die variable Barvergütung ist ein Zielerreichungsgrad von 0 bis maximal 200 Prozent möglich.

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Variable Aktienvergütung
Der Aufsichtsrat legt für jedes Vorstandsmitglied einen 100-Prozent-Zielwert für die variable Aktienvergütung als Eurobetrag fest. Hieraus wird zu Beginn eines Geschäftsjahres für jedes Vorstandsmitglied eine Anzahl virtueller Deutsche Börse-Aktien errechnet. Dazu wird der Eurobetrag der Ziel-Aktienvergütung durch den durchschnittlichen Aktienkurs (Xetra®-Schlusskurs) der letzten zwei Kalendermonate vor der Festlegung des Zielwertes dividiert. Ein Anspruch aus der variablen Aktientantieme entsteht erst mit Ablauf des dreijährigen Performance-Zeitraums (Vesting Period) und wird vollständig in bar ausgezahlt. Die Aktientantieme ist in zweierlei Hinsicht variabel: Die erste Variable ist die Anzahl der virtuellen Deutsche Börse-Aktien, die von der Entwicklung der Aktienrendite (Total Shareholder Return, TSR) der Deutsche Börse-Aktie im Vergleich zum TSR des STOXX® Europe 600 Financials Index abhängt. Die zweite Variable ist der Aktienkurs zum Ende der Periode.

Die am Ende der Performance-Frist ermittelte Aktienanzahl wird mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Aktienkurs (Durchschnittskurs/Xetra-Schlusskurs der Deutsche Börse-Aktie der letzten beiden vorausgegangenen vollen Kalendermonate) multipliziert.

Entwickelt sich der durchschnittliche TSR der Deutsche Börse AG im Performance-Zeitraum parallel zum durchschnittlichen TSR des Referenzindex, so bleibt die Anzahl der virtuellen Aktien nach Ablauf dieser Zeit unverändert. Beträgt der TSR der Deutsche Börse AG 50 Prozent oder weniger des TSR des Index, so reduziert sich die Aktienanzahl auf null. Ist der TSR der Aktie der Deutsche Börse AG mindestens doppelt so hoch wie der des Index, so verdoppelt sich die Aktienanzahl. Hinsichtlich der variablen Aktienvergütung besteht ein doppelter Cap. Erstens ist die Performance-Entwicklung der zugeteilten virtuellen Aktien im Verhältnis vom TSR der Aktie der Deutsche Börse AG zum TSR der Peer Group auf maximal 200 Prozent beschränkt. Zweitens wurde vom Aufsichtsrat als Obergrenze für die Auszahlung der variablen Aktienvergütung ein Wert von maximal 250 Prozent des ursprünglichen Zielwertes festgelegt.

Die folgende Darstellung gibt das Verhältnis von TSR-Entwicklung und Aktienanzahl wieder:

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varAktverg_de_605x298.jpg

Für die Bewertung der Aktienbezugsrechte aus der variablen Aktienvergütung wurde ein modifiziertes Black-Scholes-Optionspreismodell (Merton-Modell) angewandt. Die folgenden Bewertungsparameter liegen diesem Modell zugrunde:

Bewertungsparameter (Tranchen 2010, 2011 und 2012)
Aktienvergütung
2012
Aktienvergütung
2011
Aktienvergütung
2010
* Aktienkurs per 31.12.2012 (Xetra-Schlusskurs)
Laufzeit3 Jahre2 Jahre1 Jahr
Risikoloser Zins%-0,04-0,040,02
Volatilität%31,5027,018,90
Aktienkurs Deutsche Börse AG*46,2146,2146,21
Dividendenrendite%4,544,544,54
Beizulegender Zeitwert42,1144,0346,03
Relativer Total Shareholder Return%-8,161,205,68

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Anzahl der virtuellen Aktien 2012
Anzahl der virtuellen Aktien zum Gewährungsstichtag*Anpassung der Anzahl der virtuellen Aktien seit dem Gewährungsstichtag**Anzahl der virtuellen Aktien zum 31.12.2012
* Seit 2010 erfolgt die variable Aktienvergütung mit einer Performance-Periode von drei Jahren.
** Die Anpassung und Anzahl der virtuellen Aktien zum Bilanzstichtag ergibt sich aus dem Ergebnis des Performance-Vergleichs seit dem Gewährungsstichtag (Vergleich Total Shareholder Return zur Peer Group) und ist indikativ für 2012. Die Anzahl kann sich durch den Performance-Vergleich auf Basis des Total Shareholder Return in den Jahren 2013 und 2014 verändern.
*** Zum 1. Dezember 2012 in den Vorstand berufen
Reto FrancioniTranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
18.204
14.866
16.448

-1.854
179
935

16.350
15.045
17.383
Summe Tranchen 2010 bis 201248.778
Andreas PreußTranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
15.101
12.332
13.645
-1.538
148
776
13.563
12.480
14.421
Summe Tranchen 2010 bis 201240.464
Frank Gerstenschläger Tranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
9.308
7.601
8.411
-948
92
478
8.360
7.693
8.889
Summe Tranchen 2010 bis 201224.942
Michael Kuhn Tranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
11.847
9.674
10.704
-1.207
117
608
10.640
9.791
11.312
Summe Tranchen 2010 bis 201231.743
Gregor PottmeyerTranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
10.068
8.222
9.097
-1.025
99
517
9.043
8.321
9.614
Summe Tranchen 2010 bis 2012

26.978

Hauke Stars***Tranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
935
-
-
-95
-
-
840
-
-
Summe Tranchen 2010 bis 2012840
Jeffrey TesslerTranche 2012
Tranche 2011
Tranche 2010
11.934
9.745
10.783
-1.216
117
613
10.718
9.862
11.396
Summe Tranchen 2010 bis 201231.976

Gesamtsumme der Tranchen 2010 bis 2012

205.721

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Höhe der Vorstandsvergütung

Die folgende Übersicht zeigt die für die Geschäftsjahre 2012 und 2011 gewährte Vergütung je Vorstandsmitglied ohne Altersversorgungsaufwand.

Gesamtvergütung der Vorstandsmitglieder im Geschäftsjahr 2012, ohne Altersversorgungsaufwand (Vorjahreszahlen in Klammern)

Erfolgs-
unabhängige
Vergütung
T€

Sonstige Bezüge aus vertraglichen Neben-
leistungen*
T€
Variable Barvergütung
T€

Variable Aktien-
vergütung:**
Anzahl der virtuellen Aktien
Stück

Variable Aktien-vergütung:**
Wert zum Gewährungs-stichtag***
T€
Gesamt-vergütung
T€
* Die sonstigen Bezüge umfassen Gehaltsbestandteile wie steuerpflichtige Zuschüsse zur privaten Rentenversicherung, steuerpflichtige Telefonpauschale/Wohnkosten sowie Dienstwagenregelungen.
** Zum Gewährungsstichtag 2012 ergibt sich die Anzahl der Aktienbezugsrechte aus der Division des Aktientantieme-Zielwertes durch den durchschnittlichen Aktienkurs (Xetra-Schlusskurs) der Deutsche Börse-Aktie der Kalendermonate Januar und Februar 2012 (46,09 €). Die Anzahl der virtuellen Aktien ist indikativ. Die Anzahl kann sich durch den Performance-Vergleich auf Basis des Total Shareholder Return verändern.
*** Entspricht dem 100-Prozent-Zielwert für die virtuelle Aktientantieme 2012. Eine Auszahlung gemäß der Performance-Messung 2012 − 2014 für die variable Aktienvergütung erfolgt im Jahr 2015.
**** Der Beitrag der Deutsche Börse AG zur Gesamtvergütung von Andreas Preuß beträgt 215,7 T € (2011: 225,7 T €) und setzt sich wie folgt zusammen: erfolgsunabhängige Vergütung: 64,0 T € (2011: 64,0 T €), sonstige Bezüge aus vertraglichen Nebenleistungen: 0 (2011: 0), variable Barvergütung: 96,0 T € (2011: 106,0 T €), Anzahl der virtuellen Aktien: 1.209 (2011: 987), deren Wert zum Gewährungsstichtag: 55,7 T € (2011: 55,7 T €).
***** Zum 1. Dezember 2012 in den Vorstand berufen
****** Die Deutsche Börse AG leistet keinen Beitrag zur Gesamtvergütung von Jeffrey Tessler. Die Vergütung wird zu 100 Prozent durch Clearstream International S.A. erbracht.
Reto Francioni1.100,0
(1.100,0)
17,0
(60,1)
1.445,5
(1.596,6)
18.204
(14.866)

839,0
(839,0)

3.401,5
(3.595,7)

Andreas Preuß****800,0
(800,0)
29,0
(29,0)
1.199,7
(1.325,1)
15.101
(12.332)
696,0
(696,0)
2.724,7
(2.850,1)
Frank Gerstenschläger 580,0
(580,0)
28,2
(26,8)
699,0
(776,1)
9.308
(7.601)
429,0
(429,0)
1.736,2
(1.811,9)
Michael Kuhn 650,0
(650,0)
20,1
(20,1)
875,8
(990,6)
11.847
(9.674)
546,0
(546,0)
2.091,9
(2.206,7)
Gregor Pottmeyer600,0
(600,0)
17,3
(23,9)
799,8
(902,0)
10.068
(8.222)
464,0
(464,0)
1.881,1
(1.989,9)
Hauke Stars*****48,3
(-)
4,8
(-)
69,6
(-)
935
(-)
38,8
(-)
161,5
(-)
Jeffrey Tessler******729,4
(711,7)
32,0
(32,0)
947,1
(1.013,1)
11.934
(9.745)
550,0
(550,0)
2.258,5
(2.306,8)
Summe4.507,7
(4.441,7)
148,4
(191,9)
6.036,5
(6.603,5)
77.397
(62.440)
3.562,8
(3.524,0)
14.255,4
(14.761,1)

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Altersruhegeld
Herr Dr. Francioni, Herr Pottmeyer und Herr Tessler haben mit Erreichen des 60. Lebensjahres, Frau Stars mit Erreichen des 62., sowie Herr Gerstenschläger, Herr Dr. Kuhn und Herr Preuß mit Erreichen des 63. Lebensjahres Anspruch auf ein Altersruhegeld, sofern das jeweilige Vorstandsmitglied zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Diensten der Deutsche Börse AG steht. Für die Mitglieder des Vorstands der Deutsche Börse AG sind zwei verschiedene Ruhegeldsysteme zu unterscheiden: Vorstandsmitglieder, die vor dem 1. Januar 2009 erstmalig bestellt wurden, erhalten ein leistungsorientiertes Ruhegeld (Defined Benefit). Vorstandsmitglieder, die nach diesem Zeitpunkt erstmalig bestellt wurden, erhalten ein beitragsorientiertes Ruhegeld (Defined Contribution). Das ruhegeldfähige Einkommen und die Barwerte der bestehenden Pensionsverpflichtungen zum 31. Dezember 2012 sind in der Tabelle auf Seite 99 des Unternehmensberichts 2012 dargestellt.

Leistungsorientiertes Ruhegeldsystem
Mitglieder des Vorstands, auf die das leistungsorientierte Ruhegeldsystem zutrifft, erhalten nach Erreichen der vertraglich vereinbarten Altersgrenze einen bestimmten Prozentsatz (Versorgungssatz) ihres individuellen ruhegeldfähigen Einkommens als Altersruhegeld ausbezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass das jeweilige Vorstandsmitglied mindestens drei Jahre im Amt war und mindestens einmal wieder bestellt wurde. Das ruhegeldfähige Einkommen wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Der Versorgungssatz betrug zu Beginn der Amtszeit 30 Prozent und erhöhte sich mit jeder Wiederbestellung um 5 Prozentpunkte bis auf maxi mal 50 Prozent. Für Herrn Dr. Francioni, Herrn Gerstenschläger, Herrn Dr. Kuhn, Herrn Preuß und Herrn Tessler gelten die Regelungen des leistungsorientierten Ruhegeldsystems.

Beitragsorientiertes Ruhegeldsystem
Für Mitglieder des Vorstands, auf die das beitragsorientierte Ruhegeldsystem zutrifft, stellt die Gesellschaft in jedem Kalenderjahr der Vorstandstätigkeit einen jährlichen Versorgungsbeitrag in Form eines Kapitalbausteins zur Verfügung. Dieser Versorgungsbeitrag ergibt sich aus der Anwendung eines individuellen Versorgungssatzes auf das ruhegeldfähige Einkommen. Wie im leistungsorientierten Ruhegeldsystem wird das ruhegeldfähige Einkommen vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Die so ermittelten jährlichen Kapitalbausteine werden mit 3 Prozent jährlich verzinst. Für Herrn Pottmeyer und Frau Stars gelten die Regelungen des beitragsorientierten Ruhegeldsystems.

Vorgezogenes Ruhegeld
Vorstandsmitglieder, die über ein leistungsorientiertes Ruhegeld verfügen, haben Anspruch auf ein vorgezogenes Ruhegeld, sofern die Gesellschaft ihren Vorstandsvertrag nicht verlängert – es sei denn, hierfür liegen Gründe vor, die das Vorstandsmitglied zu verantworten hat oder die eine fristlose Kündigung des Vorstandsvertrags rechtfertigen würden. Die Höhe des vorgezogenen Ruhegeldes ergibt sich, wie beim Altersruhegeld, aus der Anwendung des erreichten Versorgungssatzes auf das jeweilige ruhegeldfähige Einkommen. Voraussetzung ist ebenfalls eine mindestens dreijährige Vorstandstätigkeit und mindestens eine Wiederbestellung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Vorstandsmitglieder, die über ein beitragsorien tiertes Ruhegeld verfügen, erhalten kein vorgezogenes Ruhegeld.

Leistungen im Fall von dauerhafter Arbeitsunfähigkeit oder Tod
Für den Fall, dass ein Vorstandsmitglied der Deutsche Börse AG dauerhaft arbeitsunfähig wird, hat die Gesellschaft das Recht, dieses Vorstandsmitglied in den Ruhestand zu versetzen. Eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn das Vorstandsmitglied länger als sechs Monate außer Stande ist, seiner Tätigkeit nachzugehen und eine Wiederherstellung seiner Arbeitsfähigkeit innerhalb weiterer sechs Monate nicht zu erwarten ist. Vorstandsmitglieder, auf die das leistungsorientierte Ruhegeldsystem zutrifft, erhalten in diesem Fall den Betrag, der sich aus der Anwendung des erreichten Versorgungssatzes auf das jeweilige ruhegeldfähige Einkommen ergibt. Vorstandsmitglieder mit einem beitragsorientierten Ruhegeldsystem erhalten das bei Eintritt des Versorgungsfalls erworbene Versorgungskapital, das sich um einen Zurechnungsbetrag erhöht. Dieser Zurechnungsbetrag entspricht dem vollen jährlichen Versorgungsbeitrag, der im Jahr des Ausscheidens fällig gewesen wäre, multipliziert mit der Anzahl der Jahre, die zwischen dem Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungsfalls und der Vollendung des 59. bzw. 62. Lebensjahres liegen.

Für den Fall, dass das Vorstandsmitglied stirbt, erhält der verwitwete Ehepartner 60 Prozent und jedes versorgungsberechtigte Kind 10 Prozent (Vollwaisen: 25 Prozent) des oben genannten Betrags, maximal jedoch 100 Prozent des Versorgungsbetrags.

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Altersversorgung
Ruhegeld-
fähiges
Einkommen*
2012
T€
Versorgungs-
satz
zum
31.12.2012
%

Versorgungs-
satz
zum
31.12.2011
%

Barwert/
Defined Benefit Obligation
zum
31.12.2012
T€

Barwert/
Defined Benefit Obligation
zum
31.12.2011
T€

Aufwand für Pensionen
2012
T€
Aufwand für Pensionen
2011
T€
* Das ruhegeldfähige Einkommen richtet sich seit 2010 nicht mehr nach der Grundvergütung, sondern wird durch den Aufsichtsrat überprüft und festgelegt.
** Die Deutsche Börse AG leistet keinen Beitrag zur Altersversorgung von Jeffrey Tessler. Die Vergütung wird zu 100 Prozent durch Clearstream International S.A.
erbracht.
*** Der Abschluss der Pensionsvereinbarung mit Herrn Pottmeyer erfolgte im Rahmen der Neugestaltung der Vorstandsvergütung 2010.
**** Jährlicher Versorgungsbeitrag der Bemessungsgrundlage im beitragsorientierten System
***** Zum 1. Dezember 2012 in den Vorstand berufen
Leistungsorientiertes
System
Reto Francioni1.000,040,035,010.647,88.170,40

0

Andreas Preuß600,040,040,05.796,84.036,6683,7675,2
Frank Gerstenschläger 500,040,040,04.269,54.717,856,90
Michael Kuhn 500,050,050,05.794,05.619,5240,9235,7
Jeffrey Tessler**577,840,040,04.166,84.057,694,078,3
Summe3.177,830.674,926.601,91.075,5989,2
Beitragsorientiertes
System
Gregor Pottmeyer***500,048,0****48,0****1.035,9669,5298,6307,5
Hauke Stars*****500,036,0****-22,9---
Summe1.058,8669,5298,6307,5

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Übergangszahlungen
Die leistungsorientierten Ruhegeldvereinbarungen der Vorstandsmitglieder der Deutsche Börse AG sehen für den Fall von dauerhafter Arbeitsunfähigkeit zusätzlich zu den oben genannten Leistungen eine Übergangszahlung vor. Die Höhe dieser Zahlung entspricht der Höhe des Zielwertes der variablen Vergütung (Bar- und Aktientantieme) in dem Jahr, in dem der Versorgungsfall eintritt. Sie wird in zwei Tranchen in den beiden Folgejahren ausbezahlt. Im Falle des Todes eines Vorstandsmitglieds erhält dessen verwitweter Ehepartner 60 Prozent der Übergangszahlung.

Abfindungen
Im Falle der vorzeitigen Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne triftigen Grund dürfen etwaige an das Vorstandsmitglied geleistete Zahlungen nicht mehr als die Restlaufzeit des Dienstvertrags vergüten und gleichzeitig den Wert von zwei Jahresgesamtvergütungen nicht überschreiten (Abfindungs-Cap). Maßgeblich für die Berechnung dieser Zahlung ist die Gesamtvergütung des abgelaufenen Geschäftsjahres und ggf. auch die voraussichtliche Gesamtvergütung des laufenden Geschäftsjahres. Der Aufsichtsrat kann in außerordentlichen, begründeten Fällen diese Obergrenze überschreiten.

Kontrollwechsel (Change of Control)
Sofern ein Vorstandsmitglied im Falle eines Kontrollwechsels innerhalb von sechs Monaten abberufen wird, hat es Anspruch auf eine Abfindung in Höhe von zwei Jahresgesamtvergütungen bzw. in Höhe des Wertes der Restlaufzeit seines Dienstvertrags, sofern diese weniger als zwei Jahre beträgt. Dieser Anspruch kann auf 150 Prozent der Abfindung erhöht werden. Sofern das Vorstandsmitglied innerhalb von sechs Monaten nach Eintritt des Kontrollwechsels sein Amt mit der Begründung niederlegt, dass seine Stellung als Vorstandsmitglied durch den Kontrollwechsel erheblich beeinträchtigt wird, liegt es im Ermessen des Aufsichtsrats, ob eine Abfindung in der oben genannten Höhe gewährt wird. Diese Regelung gilt für alle Neuverträge und Wiederbestellungen von Vorstandsmitgliedern der Deutsche Börse AG seit dem 1. Juli 2009.

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Sonstiges

Nebentätigkeiten
Die Übernahme von weiteren Mandaten und Nebentätigkeiten einzelner Vorstandsmitglieder bedarf der Zustimmung des Gesamtvorstands und des Vorsitzenden des Aufsichtsrats oder – in bestimmten Fällen – des gesamten Aufsichtsrats, der die Erteilung der Zustimmung an den Personalausschuss delegiert hat. Sofern ein Vorstandsmitglied für die Ausübung eines Mandats in einem mit der Deutsche Börse AG verbundenen Unternehmen eine Vergütung erhält, erfolgt eine Anrechnung auf die Vergütungsansprüche des Vorstandsmitglieds gegenüber der Deutsche Börse AG.

Darlehen an Vorstandsmitglieder
Im Geschäftsjahr 2012 wurden seitens der Gesellschaft keine Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands gewährt. Darlehen oder Vorschüsse an Vorstandsmitglieder aus früheren Jahren bestehen ebenfalls nicht.

Zahlungen an ehemalige Mitglieder des Vorstands
Ehemalige Mitglieder des Vorstands oder ihre Hinterbliebenen erhielten im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von 1,6 Mio. € (2011: 1,6 Mio. €). Der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen betrug im Berichtsjahr zum Bilanzstichtag 41,5 Mio. € (2011: 33,3 Mio. €).

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