| Deutsche Börse beendet Jahr 2003 mit Rekordergebnis Unternehmen will neue Wachstumsoptionen erschließen/Erwartung für das EBIT 2004 liegt bei mindestens 450 Mio. Euro/Lord Levene und Alessandro Profumo als Aufsichtsrat vorgeschlagen/Weitere Erhöhung der Dividende in Aussicht gestellt | ||||||||||||
| 31. März 2004 Deutsche Börse: Die Deutsche Börse AG hat auch das Geschäftsjahr 2003 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um 29 Prozent auf 453 Mio. Euro, einschließlich der Nettozinserträge aus dem Bankgeschäft legte der Umsatz um 28 Prozent zu auf 1,51 Mrd. Euro. Für das laufende Jahr kündigte Finanzvorstand Mathias Hlubek vor Journalisten in Frankfurt den Einstieg in das Clearing außerbörslich gehandelter Bonds als wichtigen Wachstumsmarkt an. Laut Hlubek erwartet das Unternehmen für das Jahr 2004 ein EBIT von mindestens 450 Mio. Euro. Das Unternehmen hat im abgelaufenen Jahr zwei wichtige strategische Projekte erfolgreich abgeschlossen. Clearstream International ist in die Gruppe Deutsche Börse integriert. Darüber hinaus hat die Deutsche Börse den Zentralen Kontrahenten für den Kassamarkt eingeführt. „Durch diese beiden Projekte haben wir für unsere Kunden die Effizienz und Sicherheit beim Handel von Wertpapieren in Europa erhöht und gleichzeitig die Grundlage für neue Wachstumsoptionen geschaffen“, sagte Mathias Hlubek. Die Deutsche Börse will auf dieser Basis das Geschäft im OTC-Bereich weiter entwickeln und den Zentralen Kontrahenten zur Verrechung außerbörslich gehandelter Bonds einsetzen. Die Unternehmensgruppe hat außerdem den Zugang zum amerikanischen Kapitalmarkt durch den Start der Terminbörse Eurex US im Februar dieses Jahres ausgebaut. Weiterhin hat die Deutsche Börse mitgeteilt, dass Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung Lord Peter Levene und Alessandro Profumo für die Wahl als Mitglieder des Aufsichtsrats vorschlagen werden. Lord Levene ist Chairman of the Council von Lloyd’s, Profumo ist Vorsitzender des Vorstands der UniCredito Italiano. Sandra S. Jaffee, Executive Vice President, Citibank und Harold Hörauf, persönlich haftender Gesellschafter, HSBC Trinkaus & Burkhardt legen ihr Amt mit Ablauf der Hauptversammlung 2004 nieder. Für das abgelaufene Geschäftsjahr werden Aufsichtsrat und Vorstand der Hauptversammlung eine um 25 Prozent auf 0,55 Euro pro Aktie gestiegene Dividende vorschlagen. Damit schüttet die Deutsche Börse bei einer Ausschüttungsquote von 25 Prozent 61,5 Mio. Euro an ihre Aktionäre aus. Die Dividende soll auch für das Jahr 2004 weiter steigen, wenn sich die Erwartungen an das Wachstum der Unternehmung erfüllen, so Hlubek. Seit dem Börsengang im Februar 2001 hat die Deutsche Börse kontinuierlich die Dividende um über 20 Prozent pro Jahr erhöht. Seit Erstnotiz der Aktie bis Jahresende 2003 hat sich der Kurs um 70 Prozent besser entwickelt als der Aktienindex DAX. | ||||||||||||
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