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Umweltmanagement

UmweltmanagementRessourcenschonende Betriebsökologie und verantwortungsbewusste Beschaffung

Die Konzernzentrale in Eschborn wurde 2010 mit dem Platin-Standard des US-amerikanischen Nachhaltigkeitszertifikats „Leadership in Energy and Environmental Design“ (LEED) ausgezeichnet.

Das wachsende Bewusstsein für die Konsequenzen des Klimawandels hat neben dem sorgsamen Umgang mit Ressourcen v. a. Treibhausgasemissionen ins Zentrum des Umweltengagements gerückt – sowohl auf politisch-gesetzlicher Ebene als auch auf Unternehmensseite. Auch bei der Gruppe Deutsche Börse ist das Thema Umwelt fester Bestandteil der Nachhaltigkeitsaktivitäten.

So haben wir im Mai 2021 unsere neue Klimastrategie veröffentlicht. Unser klares Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 netto-klimaneutral zu werden. Hierzu gehen wir wie folgt vor:

  • In einem ersten Schritt haben wir unsere die CO2-Emissionen pro Arbeitsplatz bereits im Jahr 2021 um über 60 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 gesenkt. Dies ist durch direkte Maßnahmen geschehen, wie bspw. eine Umstellung der Energieversorgung von Bürogebäuden auf erneuerbare Energien, die Klimaneutralisierung von Dienstreisen sowie ein Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität vor Ort.
  • In einem zweiten Schritt sollen diese Maßnahmen weiter ausgebaut werden, um die Emissionen bis 2023 noch einmal um 20 Prozentpunkte zu reduzieren.
  • In einem dritten Schritt werden ab 2025 die verbleibenden 30 Prozent der jährlichen Emissionen durch eine reale Kompensation durch externe Projekte, z.B. Aufforstung, ausgeglichen.

Darüber hinaus werden wir unsere Klimastrategie von der Science Based Target initiative (SBTI) validieren lassen.

Um unsere Ressourcenverbrauch noch besser steuern zu können, erheben und überwachen wir unsere CO2-Kennzahlen seit Ende 2021 gruppenweit über eine toolbasierte Lösung.

Weiterhin gilt, dass wir im Rahmen gruppenweiter Initiativen uns darauf konzentrieren, den CO2-Ausstoß, den Verbrauch von Wasser und Papier sowie das Abfallaufkommen zu verringern, um unseren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Diese umfassen:

  • Einsatz von Pendelbussen zwischen den Lokationen Eschborn und Luxemburg statt individueller Fahrten
  • Angebot von Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr für die Mitarbeiter in Frankfurt/Eschborn
  • Vermehrte Nutzung von Videokonferenztechnik anstelle von Dienstreisen zur Reduktion von Emissionen
  • Automatische Voreinstellung der Drucker auf doppelseitiges Drucken
  • Reduktion der Printpublikationen
  • Versand von Brief- und Paketsendungen am Standort Frankfurt/Eschborn bzw. von Paketsendungen am Standort Luxemburg über die „Go Green“-Initiative von Deutscher Post und DHL
  • Einkauf von nachhaltig erzeugtem Wasserkraftstrom für die gruppenweiten Server im Rechenzentrum EQUINIX in Frankfurt/Bergen-Enkheim

Seit dem Jahr 2020 werden die unvermeidbaren CO2-Emissionen des Vorjahres durch den Kauf und die Stilllegung von CO2-Zertifikaten neutralisiert. Wir haben uns hier für den höchsten Standard (Zertifikate der Kategorie „Gold-Standard“) entschieden, die speziell auf unsere Industrie zugeschnitten sind.

Des Weiteren achtet die Gruppe Deutsche Börse bereits beim Materialeinkauf darauf, möglichst ausschließlich umweltverträgliche Produkte zu erwerben. Dazu gehören FSC-Papier mit hohem Volumen bei geringer Grammatur, wiederverwertbare Toner und andere Büroartikel und Kleingeräte, die mit den Umweltsiegeln „Blauer Engel“ und „Energy Star“ ausgezeichnet sind.

Parallel arbeiten wir kontinuierlich daran, die Erhebung unserer gruppenweiten Umweltdaten zu optimieren, um die Transparenz unserer Berichterstattung zu erhöhen und weitere Einsparmöglichkeiten abzuleiten.

Unsere Umwelt-KPIs finden Sie in unserem GRI-Index.