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Compliance

Compliance Policy der Gruppe Deutsche Börse

Compliance ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur der Gruppe Deutsche Börse; das Unternehmen hat bereits 1996 entsprechende Regeln für Mitarbeiter eingeführt und diese seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2005 hat die Gruppe Deutsche Börse eine verbindliche Compliance Policy verabschiedet, die gruppenweit für alle Mitarbeiter, einschließlich der Geschäftsleitung, und externen Dienstleistern gilt.

Die Compliance Policy dient als Rahmen für die Einführung der Compliance-Funktion und der von dieser getroffenen Maßnahmen. Die Gruppe Deutsche Börse hat eine Stabsabteilung eingerichtet, die für die Erstellung und Weiterentwicklung des Compliance-Regelwerks verantwortlich ist, die Mitarbeiter der Gruppe entsprechend informiert und schult und darüber wacht, dass das Regelwerk eingehalten wird. Die Compliance-Funktion berichtet direkt an den Vorstand.

Die Compliance Policy behandelt die folgenden Inhalte:

Vermeidung von Insidergeschäften

Mitarbeiter und Dienstleister der Gruppe Deutsche Börse können im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Zugang zu vertraulichen Informationen über die Deutsche Börse AG und andere Emittenten von Finanzinstrumenten erhalten. Die gruppenweit gültige Richtlinie zur Vermeidung von Insiderhandel dient der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Insiderüberwachung, insbesondere der Einhaltung des Verbotes von Insidergeschäften. Wichtige Instrumente sind dabei die Klassifizierung aller Mitarbeiter nach dem Grad ihres Zugangs zu Insiderinformationen, woran unterschiedliche Verpflichtungen und Handelsbeschränkungen geknüpft sind.

Trading Window

Wer Zugang zu Finanzinformationen über die Unternehmen der Gruppe Deutsche Börse vor deren Veröffentlichung hat, darf die Aktie der Deutsche Börse AG sowie darauf bezogene Derivate nur in bestimmten Zeiträumen handeln. Das Trading Window signalisiert die Zeiträume, in denen Mitarbeiter dies tun können.

Trading Window geschlossen

Gemäß den Regelungen der Gruppe Deutsche Börse zu Mitarbeitergeschäften wurde das Trading Window am 10. März 2016 (mit Handelsbeginn) geschlossen.

Ab diesem Zeitpunkt dürfen Aufträge zum Kauf oder Verkauf von Aktien der Deutsche Börse AG sowie darauf bezogener Derivate weder durch Beschäftigte der Gruppe Deutsche Börse noch externe Dienstleister aus den betroffenen Geschäftsbereichen oder durch Dritte für deren Rechnung erteilt werden.

 

Kurs- und Marktmanipulation

Kurs- und Marktmanipulationen sind vorsätzliche Handlungen, die eine Beeinflussung von Nachfrage, Angebot oder Marktpreis von Finanzinstrumenten zum Ziel haben. Unabhängig davon, ob dies tatsächliche Auswirkungen auf die Nachfrage, das Angebot oder den Marktpreis von Finanzinstrumenten hat, ist die Manipulationsabsicht der entscheidende Faktor. Die Gruppe Deutsche Börse hat interne Regelungen getroffen, um Marktmanipulation zu verhindern. Diese umfassen u.a. die Erfüllung bestehender Mittleilungs- und Offenlegungspflichten sowie eine ordnungsgemäße Finanzmarktkommunikation.

Bekämpfung von Fraud

Die Gruppe Deutsche Börse hat sich verpflichtet, ein Umfeld zu schaffen, in welchem „Fraud“ verhindert wird, um damit ihre eigenen Interessen sowie die der Marktteilnehmer zu schützen. Die Gruppe Deutsche Börse hat ein System interner Kontrollen installiert und Mechanismen zur Meldung und Verfolgung von Betrugsversuchen eingerichtet, die regelmäßig auf ihre Aktualität geprüft werden. Zudem wurden geeignete Verfahren zur Verhinderung und schnellstmöglicher Aufdeckung jeglicher Betrugshandlungen eingeführt.

Vermeidung von Interessenkonflikte und Korruption

Zur Vermeidung von Interessenkonflikten unternimmt die Gruppe Deutsche Börse alle notwendigen Bemühungen, um Interessenkonflikte, die zwischen Kunden, Kunden und der Gruppe Deutsche Börse selbst, Kunden und „Mitarbeitern“ und den verschiedenen Gruppenunternehmen und Geschäftsbereichen entstehen könnten, zu vermeiden und, falls notwendig, diese zu klären.

Die Bekämpfung von Korruption ist ein wichtiges Ziel des Vorstandes der Deutsche Börse AG, um Schäden von der Gruppe Deutsche Börse abzuwenden und das Vertrauen in ihre Integrität nicht zu gefährden. Die Compliance-Funktion hat daher Verhaltensregeln für alle Mitarbeiter festgelegt, wie mit der Annahme und Vergabe von Geschenken und sonstigen Zuwendungen umzugehen ist und welche Voraussetzungen vor diesem Hintergrund bei der Vergabe von Aufträgen durch die Gruppe Deutsche Börse an Lieferanten zu erfüllen sind.

Datenschutz

Der Datenschutz dient dem Schutz der personenbezogenen Daten, insbesondere von natürlichen Personen. Damit soll die Privatsphäre sowohl von Mitarbeitern und Kunden aber auch Dritten wie bspw. Dienstleistern geschützt werden. Um den Datenschutz zu gewährleisten, ist die Verarbeitung personenbezogener Daten nur auf Basis einer entsprechenden Legitimation und unter Einhaltung von Datenschutzprinzipien erlaubt. Die Gruppe Deutsche Börse hat die Funktion eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten geschaffen und die wesentlichen Pflichten innerhalb einer gruppenweit gültigen Datenschutzrichtlinie geregelt.

Vermeidung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Um Geschäften, die mit Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verbundenen sind, zu verhindern und die entsprechenden gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen, wurden interne Regelungen getroffen, die Maßnahmen zur Kundenidentifikation und Mitarbeiterschulung sowie interne Kontroll- und Mitteilungsverfahren umfassen.

Einhaltung des Berufs- und Bankgeheimnisses

Die Verpflichtung zur Geheimhaltung von vertraulichen Kundeninformationen gilt für die Gruppe Deutsche Börse und ihre Mitarbeiter sowohl während der Gesamtdauer einer Geschäftsbeziehung als auch, nachdem diese Geschäftsbeziehung beendet wurde.

 

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Kontakt

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