Die Deutsche Börse AG überprüft zurzeit Geschäfts- und Firmenwerte sowie immaterielle Vermögenswerte auf Wertminderung gemäß IAS 36. Dies erfolgt im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr. In diesem Zusammenhang erwartet die Deutsche Börse einen Wertminderungsaufwand in Höhe von rund 420 Mio. € für 2009, der jedoch nicht zahlungswirksam ist. Der Aufwand bezieht sich auf immaterielle Vermögenswerte ohne Geschäfts- oder Firmenwerte der Konzernbilanz der Deutschen Börse im Zusammenhang mit der International Securities Exchange (ISE). Die Wertminderung reflektiert eine Stagnation des US Aktienoptionsmarktes in 2009 und einen Umsatzrückgang, der sich bei ISE im Jahresverlauf ergeben hat. Diese Entwicklung wurde bei der Ermittlung des Wertminderungsaufwands vollständig berücksichtigt. Der Wertminderungsaufwand wird teilweise durch eine Minderung der latenten Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit diesen immateriellen Vermögenswerten ausgeglichen. Es wird erwartet, dass diese Minderung zu einer Steuerentlastung in Höhe von rund 180 Mio. € führt. Daher geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Wertminderung mit rund 200 Mio. € belastend auf den Konzern-Jahresüberschuss (nach anderen Gesellschaftern) der Deutschen Börse in 2009 auswirken wird. Sämtliche Zahlen stehen unter dem Vorbehalt der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2009. Der nicht zahlungswirksame Wertminderungsaufwand im Zusammenhang mit ISE beeinflusst nicht die für das Kreditprofil wichtigen Kennzahlen wie zum Beispiel den Zinsdeckungsgrad.