Deutsche Börse Systems verringert erneut Latenz des Netzwerks

Erschienen am: 15.05.2009

Sinkende Latenz für Transaktionen und Marktdatenverbreitung im Rahmen von Proximity Services

Deutsche Börse Systems hat eine neue dedizierte Backbone-Infrastruktur zur Verringerung von Latenz für unverschlüsselte Enhanced Transaction Solution-Anbindungen in den Proximity-Datenzentren eingeführt. Die neue Backbone-Infrastruktur umfasst ein Netzwerk modernsten Standards, Glasfaser-Netzwerkanbindungen von 10 Gbps (Gigabits pro Sekunde) und zusätzliche Gateways.

Anfang dieses Jahres wurde bereits die Latenz für die Enhanced Transaction Solution-Anbindung gesenkt. Dies erfolgte durch die Implementierung physischer Sicherheitsmaßnahmen, die die Deaktivierung der Verschlüsselung auf Kundenanfrage ermöglicht. Das Angebot ist am Markt auf breite Resonanz gestoßen.

Diese Maßnahmen haben die Roundtrip-Zeiten im Enhanced Transaction Solution-Netzwerk von Eurex um bis zu 500 Mikrosekunden auf 1 Millisekunde für die schnellsten Transaktionen verringert, einschließlich Host-Bearbeitungszeit und Netzwerklatenz seitens des Customer Edge-Routers. Von den neuen Erweiterungen wird auch die Xetra Enhanced Transaction Solution direkt ab Start im Juni 2009 profitieren.

"Mit dem Angebot von Proximity Services haben wir auf die zunehmende Marktnachfrage nach einem latenzarmen Zugriff auf unsere Handelsplattformen und Marktdatenströme reagiert", sagte Michael Kuhn, CIO der Deutsche Börse AG und CEO von Deutsche Börse Systems. "Mit der weiteren Verringerung der Netzwerklatenz haben wir den nächsten Meilenstein unserer Technology Roadmap erreicht", ergänzte Kuhn.

Im April 2009 wurde zudem die für die Enhanced Broadcast Solution-Anbindung verwendete Backbone-Infrastruktur in den Proximity-Datenzentren erfolgreich erweitert.