Bundeskanzler Friedrich Merz rief die Anwesenden in seiner Keynote dazu auf, gemeinsam die Souveränität und globale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken. Die Chance dazu ergebe sich aus dem „Epochenbruch“, den die Welt gerade erlebe. Er wies auf die Einigung der EU mit Indien über eine Freihandelszone hin. Durch sie entstehe eine neue, von gegenseitigem Respekt geprägte Partnerschaft. Er verwies auf Erfolge bei der Stärkung einer kapitalmarktbasierten Altersversorgung in Deutschland und kündigte weitere Reformen an, die einen „Paradigmenwechsel“ bedeuteten. Zudem plädierte er für ein neues EU-Fusionskontrollrecht: Der relevante Markt für europäische Unternehmen sei inzwischen der globale Markt. Hohes Erfolgspotenzial sah er auch bei der Förderung europäischer Startups und in der Spitzenforschung.