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Jahreseröffnung 2024: Die Antwort muss mehr Tempo sein

Erschienen am:
06.02.2024

Jahreseröffnung 2024: Die Antwort muss mehr Tempo sein

„Bleiben wir alle klug. Überhöhen wir die Rechtspopulisten mit ihren dummen Reden und schrägen Fantasien nicht“. Diesen Appell richtete der Vorstandsvorsitzende Dr. Theodor Weimer auf der Jahreseröffnung 2024 der Deutschen Börse am 5. Februar in Eschborn an die mehr als 700 anwesenden Gäste. In Deutschland dürfe es keinen Platz für Rassismus, Faschismus und Antisemitismus geben. „Stehen wir ein, für das, was uns als Demokraten wichtig ist“, erklärte Weimer. Neben dem Börsenchef hielten Aufsichtsratsvorsitzender Martin Jetter sowie Bundesfinanzminister Christian Lindner ihre Reden.

Mut für Neues 

In seiner Begrüßungsrede ging Martin Jetter auf die digitale Revolution ein, die im Zuge der jüngsten Durchbrüche bei der künstlichen Intelligenz eine neue Geschwindigkeit angenommen hat. Zwar sei nicht alles Neue automatisch zu begrüßen, aber es brauche Mut statt Angst oder Verleugnung, um die digitale Transformation der Wirtschaft erfolgreich zu gestalten. Martin Jetter griff ein Zitat von Christian Lindner aus dem Jahr 2018 auf, als der Minister gesagt hatte: „Die digitale Revolution verändert alles. Die Antwort darauf kann nicht Tatenlosigkeit sein. Die Antwort muss mehr Geschwindigkeit sein“. Noch prägnanter formulierte es der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Motto: „Was ich nicht verhindern kann, muss ich beschleunigen“. 

Für eine neue Kapitalmarktkultur in Deutschland 

Titel: Bundesminister der Finanzen, Christian Lindner
In seiner Rede ging Lindner auf die Bedeutung des Finanzplatzes Frankfurt für die deutsche Wirtschaft ein. “Sichere Marktplätze, wie sie die Deutsche Börse organisiert, sind für uns enorm wichtig“, sagte er. Er betonte, dass es nicht nur Aufgabe des Kapitalmarktes sei, Geld für Investitionen zu generieren, sondern dass der Kapitalmarkt auch von einem günstigen rechtlichen, politischen und politischen Umfeld profitieren müsse. Lindner verband dies mit einem zentralen Appell. „Wir brauchen eine neue Kapitalmarktkultur in Deutschland“. Eine kapitalmarktorientierte Altersvorsorge und das Sparen in Aktien seien für das Wohlergehen künftiger Generationen und den wirtschaftlichen Fortschritt des Einzelnen in einer Gesellschaft unabdingbar, so Christian Lindner. Deshalb habe er sich sowohl in Berlin als auch in Brüssel persönlich für die Stärke des Frankfurter Finanzplatzes im europäischen Wettbewerb eingesetzt. 

Für mehr Verantwortung der Wirtschaft 

Titel: Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Börse AG, Dr. Theodor Weimer
Abschließend forderte Theodor Weimer die deutsche Wirtschaft auf, wieder mehr Verantwortung zu übernehmen, statt auf Lösungen der Politik in Berlin oder Brüssel zu warten. "Deutschland kränkt, aber Deutschland ist nicht schwach", sagte Weimer. Das Land verfüge über enorme Substanz und Fähigkeiten – Potenziale, die es nun zu heben gelte. Begleitet wurde die Rede des Vorstandsvorsitzenden von Arien weltbekannter Sängerinnen und Sänger der Frankfurter Oper. Ihre schillernden Songs rundeten die Reden eindrucksvoll ab. 

 

 

 

 

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