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Deutsche Börse Photography Foundation zeigt gemeinsam mit dem Goethe-Institut Paris Arbeiten der Studierenden von Beate Gütschow und Alex Grein

Datum: 31. Okt 2022 | Deutsche Börse Photography Foundation

Deutsche Börse Photography Foundation zeigt gemeinsam mit dem Goethe-Institut Paris Arbeiten der Studierenden von Beate Gütschow und Alex Grein

- Die Eröffnung der Gruppenausstellung „The End / Not the End?“ im Rahmen der Ausstellungsreihe „La jeune photographie allemande“ findet am Donnerstag, 10. November 2022, um 18:30 Uhr, im Goethe-Institut Paris statt.

- Die Reihe zeigt acht künstlerische Positionen von Studierenden der Kunsthochschule für Medien in Köln (KHM).

- Ein Presserundgang findet am Donnerstag, 10. November 2022, um 17 Uhr, im Goethe-Institut Paris statt.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „La jeune photographie allemande“, zeigen dieses Jahr Studierende der Kunsthochschule für Medien in Köln unter dem Titel „The End / Not the End?“ fotografisch-installative Arbeiten, die sich mit der globalen Dimension und Komplexität der ökologischen Krise befassen. Die Deutsche Börse Photography Foundation veranstaltet die Ausstellungsreihe jährlich in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris. 

Die von Prof. Beate Gütschow und Alex Grein betreuten Künstler*innen entwickeln poetische Erzählungen des Untergangs, in denen sich Trauer mit Handlungswillen paaren. Das Anliegen der Kunst ist es dabei, Unsichtbares sichtbar zu machen. Die Ausstellung wird im Goethe-Institut Paris am 10. November 2022, um 18.30 Uhr, während der internationalen Messe für Fotografie PARIS PHOTO eröffnet.

Die künstlerischen Positionen der Ausstellung „The End / Not the End?“ reflektieren die fortschreitende Zerstörung unseres Planeten und den sich daraus ableitenden Handlungsbedarf. Sie befragen künstliche Intelligenzen nach der Zukunft der Welt, beschreiben die Klimakrise als zeitlich und räumlich entgrenztes Hyperobjekt und finden neue, haptische Bilder für das Sterben von Ökosystemen, die für das planetare Gleichgewicht essenziell sind. Ihre Arbeiten thematisieren die illegale Müllentsorgung ebenso wie die Auswirkungen des Kohleabbaus oder die dauerhafte Verschmutzung von Flüssen durch die Wassernutzung in Großstädten in Deutschland. Sie visualisieren darüber hinaus eindrucksvoll, welchen Einfluss unser Konsumverhalten auch auf Regionen anderer Kontinente hat, seien es die Jagd auf geschützte Tiere in der Mongolei oder der Abbau von Lithium in Argentinien. Die von den Künstler*innen produzierten Bilder verstehen sich auch als emotionaler Weckruf dafür, dass ein schnelles Reagieren auf die Klimakrise möglich und nötig ist.

Mit der Ausstellungsreihe „La jeune photographie allemande“ richten die Deutsche Börse Photography Foundation und das Goethe-Institut Paris seit 2018 den Fokus auf den fotografischen Nachwuchs an den Hochschulen in Deutschland und zeigen aktuelle Tendenzen der Fotografie. Jedes Jahr wird Studierenden einer ausgewählten Hochschule oder Akademie die Gelegenheit gegeben, ihre Arbeiten in einer Ausstellung im Goethe-Institut Paris zu präsentieren. Nach der Fotoklasse von Martin Liebscher an der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) in 2018 und den Meisterschüler*innen von Heidi Specker an der Hochschule für Grafik und Buchkunst (HGB) Leipzig in 2019, folgte 2021 die Fotoklasse der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK) von Adam Broomberg und Oliver Chanarin.


Die beteiligten Künstler*innen sind:
Javkhlan Ariunbold, Victor Beger, Caroline Brünen, Cédric Ernoult und Giorgi Gedevanidze, Alex Simone Klug und Kristina Lenz, Clara Kulemeyer, Soojins Ok, Ivana Pavlíčková.


Anmerkung für die Redaktion:

Der Presserundgang zur Ausstellung „The End / Not the End?“ findet am Donnerstag,10. November 2022, um 17 Uhr, im Goethe-Institut Paris, 17 Av. D‘Iéna, 75016 Paris, Frankreich statt. Die Eröffnung der Ausstellung schließt sich um 18.30 Uhr in Anwesenheit der Künstler*innen an.

Hier finden Sie eine Übersicht der Pressebilder zur Ausstellung „The End / Not the End?“, gern senden wir Ihnen auf Anfrage die Motive in druckfähiger Qualität.


Informationen für Besucher*innen: 

Die Ausstellung kann bis zum 4. Januar 2023 im Goethe-Institut Paris besichtigt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Website
Adresse: Goethe-Institut Paris, 17 Av. d'Iéna, 75016 Paris, Frankreich


Die Institutionen der Reihe „La jeune photographie allemande“:

Die Deutsche Börse Photography Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main, die sich dem Sammeln, Ausstellen und Fördern von zeitgenössischer Fotografie widmet. Sie verantwortet die Weiterentwicklung und Präsentation der Art Collection Deutsche Börse, die mittlerweile über 2.200 fotografische Arbeiten rund 150 Künstler*innen aus 32 Nationen umfasst. Auf ihren Ausstellungsflächen in Eschborn bei Frankfurt am Main zeigt sie mehrere Ausstellungen pro Jahr, die öffentlich zugänglich sind. Die Unterstützung junger Künstler*innen ist der Stiftung ein besonderes Anliegen, sie fördert sie auf vielfältige Weise: mit Auszeichnungen, Stipendien oder durch die Beteiligung am Talent-Programm des Fotografiemuseum Amsterdam Foam. Gemeinsam mit der Photographers’ Gallery in London vergibt sie jährlich den renommierten Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Des Weiteren unterstützt die Stiftung Ausstellungsprojekte internationaler Museen und Institutionen sowie den Ausbau von Plattformen für den wissenschaftlichen Dialog und Forschung über das Medium Fotografie. www.deutscheboersephotographyfoundation.org

Das Goethe-Institut Paris hat seinen Schwerpunkt auf die Präsentation fotografischer Positionen aus Deutschland gelegt, mit der Idee, deutschen oder in Deutschland lebenden und in Frankreich meist noch wenig bekannten Künstler*innen eine erste Plattform zu bieten. Dabei steht die Vernetzung deutscher und französischer Akteure (Künstler*innen, Partnerinstitutionen, Galerien) immer im Mittelpunkt. Ein besonderes Augenmerk gilt der Erweiterung des Mediums Fotografie und dem Aufzeigen innovativer, experimenteller und prozessorientierter Ansätze. Gezeigt werden neben klassischen Fotoarbeiten auch Videoarbeiten, Skulpturen und Installationen. www.goethe.de

Die Kunsthochschule für Medien, Köln, (KHM) gehört fest und erfolgreich zum Kanon der deutschen Kunst- wie Filmhochschulen, wobei sie ihrem projektorientierten Ansatz (keine Meisterklassen, die Lehrgebiete übergreifende Betreuung durch Professor*innen, Diplomabschluss im grundständigen wie postgradualen Studium), der individualistische „Cross-over-Talente“ zwischen Kunst, Medien, Film und Wissenschaft hervorbringt, treu und darin einzigartig geblieben ist. www.khm.de